Prien: „Ein wichtiges Zeichen für Künstlerinnen und Künstler!“

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Kiel (LOZ). „Die Corona-Pandemie hat viele Künstlerinnen und Künstler in Schleswig-Holstein in finanzielle Nötige gebracht. Der Landtag hat heute beschlossen, den Kulturhilfefonds zu erweitern und eine nächste Förderrunde zu ermöglichen. Die #KulturhilfeSH geht in eine nächste Förderrunde“, so Kulturministerin Karin Prien. Künstlerinnen und Künstler aller Sparten hätten in Schleswig-Holstein nun die Möglichkeit einer projektgebundenen Einnahme. Aus den um 1 Million Euro aufgestockten Mitteln des Landes Schleswig-Holstein und Spenden werden aus einem Projektfonds der #KulturhilfeSH weitere bis zu 2.500 Euro je Antrag ausgeschüttet.

„Die wirtschaftliche Lage vieler Kultur- und Medienschaffenden wird sich angesichts der schrittweisen Öffnung nur langsam verbessern“, so Karin Prien. Vielfach könnten die zur Deckung der eigenen Fixkosten nötigen Besucherzahlen noch nicht erreicht werden. "Wir unterstützen die Kulturschaffenden, weil gerade in dieser Zeit Kultur für alle Menschen im Echten Norden wichtig ist“, betont die Ministerin.

Der Landeskulturverband Schleswig-Holstein hatte die #KulturhilfeSH als bundesweit erste Nothilfe-Aktion für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler bereits Mitte März gestartet. Bisher konnten in den ersten beiden Förderrunden insgesamt knapp 800.000 Euro in Beträgen von 500 Euro oder 1.000 Euro ausgezahlt werden. Nun hätten alle bisherigen Antragstellerinnen und Antragssteller und auch alle diejenigen, die bisher keinen Antrag gestellt haben, die Chance auf eine weitere Projektförderung. „Wir freuen uns, dass den Künstlerinnen und Künstlern in Schleswig-Holstein nun signifikant geholfen werden kann“, kommentiert der Vorsitzende des Landeskulturverbandes, Guido Froese. „Mit der erneuten Unterstützung aus dem Projektfonds können wir einen passenden Baustein für die Überbrückung dieser langsam wirkenden Öffnungsphase zur Verfügung stellen.“

Das Online-Antragsformular für den Projektfonds steht ab dem 22. Juni zur Verfügung. Anträge können bis zum 31. August 2020 gestellt werden.

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