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Kiel (LOZ). Andrea Tschacher, Sozialpolitikerin in der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, äußerte sich heute zur Bedarfsanalyse zu den Frauenhäusern und den Beratungsstellen:

„Häusliche Gewalt ist heutzutage leider noch immer ein (Tabu-)Thema – auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Daher ist es weiterhin wichtig, die Frauen zu unterstützen und zu stärken, die von Gewalt betroffen sind. Hierbei sind die Frauenhäuser und Beratungsstellen in unserem Land und insbesondere auch in unserer Region von besonderer Bedeutung. Auch eine gute Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit gehören dazu.

Diese sollen gestärkt werden – betroffene Frauen müssen wissen und gut darüber informiert sein, wo sie im Bedarfsfall Rat und Unterstützung finden können.

Das Hilfs- und Unterstützungssystem ist in Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich gut aufgestellt. Dennoch gibt es Handlungsbedarf. Daher begrüße ich es sehr, dass unsere Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack (CDU) heute eine Verstetigung zunächst befristet geplanter Mittelerhöhungen und von 30 Sofortplätzen in den Frauenhäusern (ursprünglich bis Ende 2020 befristet) angekündigt hat. Frauenhäuser und Beratungsstellen erhalten ab diesem Jahr verlässlich 7,5 Millionen Euro im Jahr vom Land Schleswig-Holstein. Ab dem kommenden Jahr wird diese Summe jährlich um 2,5 Prozent steigen.

Es gilt, für die Frauenhäuser und Beratungsstellen im Land eine gute Transparenz und Planbarkeit für die Zukunft zu gestalten. Die Bedarfsanalyse wird die dafür erforderliche Hilfestellung sein. Sie zeigt Handlungsbedarfe auf, mit denen sich das Land nun umfassend beschäftigen wird. Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass auch in unserem Kreis Herzogtum Lauenburg die finanzielle Unterstützung ankommt, die benötigt wird, so die Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher abschließend.“

Weitere Informationen sind hier zu finden:  schleswig-holstein.de/Frauen-vor-Gewalt-schuetzen

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