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(LOZ). Am 4.05.2018 hat die Polizei einen älteren Herrn aus Mölln vor dem Verlust seiner restlichen Ersparnisse bewahrt.

Ein angeblicher Anlageberater hatte seit Februar dieses Jahres bei einem 91-jährigen Senior aus Mölln angerufen und ihm eine vermeintlich profitable Geldanlage mit einträglichen Renditen angeboten. Der angebliche Anlagenberater und der Geschädigte telefonierten 2-3-mal wöchentlich miteinander, so dass ein gewisses Vertrauensverhältnis entstand. Als der Senior dann aufgefordert wurde, Geld auf ein Konto in England zu überweisen, schöpfte er keinen Verdacht. Auch Gold übergab er an einen solchen falschen Anlageberater, in der festen Überzeugung gut beraten worden zu sein.

Doch als der Geschädigte seinem Sohn von der guten Anlagemöglichkeit berichtete, wurde dieser direkt misstrauisch und gemeinsam gingen sie zur Polizei.

Für den 04.05.2018 war eine weitere Übergabe von Gold geplant und die zivilen Kräfte der Polizeidirektion Ratzeburg nutzten diese Gelegenheit zur Festnahme von zwei Tatverdächtigen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 23 und 26 Jahren aus der Nähe von Stuttgart.

Der Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wurde durch das Amtsgericht abgelehnt, da der Richter keinen Haftgrund sah. Dem Möllner ist ein Schaden im höheren 5-stelligen Bereich entstanden.

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