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(LOZ). Seit dem 6. November 2018 kam es immer wieder zu Meldungen von bettelnden Taubstummen in Büchen.

Regelmäßig hielten sich zwei Damen oder ein Pärchen vor dem Edeka in Büchen auf. Sie hatten ein Klemmbrett dabei und bettelten um Spenden für Taubstumme und Behinderte. Sie selbst gaben vor, ebenfalls taubstumm zu sein. Sobald die Bettler die Polizei vermuteten, ergriffen sie die Flucht.

Gestern gelang es endlich zwei Frauen festzunehmen. Gegen 11.40 Uhr waren die 16 und 21 Jahre alten Frauen wieder auf dem Edeka-Parkplatz unterwegs. Eine Polizeistreife nahm sie vorläufig fest und brachte sie zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Identitätsfeststellung zum Polizeirevier Geesthacht. In Haft ging es für die jungen Damen nicht, da keine Haftgründe vorlagen.

Da die Frauen keineswegs Taubstumm sind und die gespendeten Gelder ausschließlich für sich einbehalten haben, wurden Strafverfahren wegen Betruges eingeleitet.

Die Polizei warnt davor, sogenannten Klemmbrettbetrügern Spenden auszuhändigen.

Für eine 77-jährige Frau, die von ihrem wenigen Geld etwas spendete, ging der Betrug glimpflich aus. Sie bekam ihre Spende zurück.

Sollten weitere Bürger etwas an die Personen mit dem Klemmbrett gespendet haben, werden diese gebeten sich bei der Polizeistation Büchen unter 04155 / 49 89 0 zu melden.

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