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(LOZ). Am Donnerstag, 16. Mai, in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr hat das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Ratzeburg eine Großkontrolle auf der Bundesautobahn 24 initiiert.

Im Rahmen eines länderübergreifenden Einsatzes zum Thema "Truck & Bus" kamen insgesamt 85 Beamtinnen und Beamte der schleswig-holsteinischen Verkehrsüberwachungsdienststellen in Gudow zusammen. Darüber hinaus waren zwei Gruppen der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin, der Sachgebietsleiter -Verkehr- der Polizeidirektion Ratzeburg, zwei Kontrollgruppen des Zolls, ein Arzt sowie die Staatsanwaltschaft Lübeck vertreten.

Auf den Richtungsfahrbahnen Hamburg und Berlin wurde der Schwerlast- / Güterkraft- und Busverkehr kontrolliert. Insgesamt wurden 328 Fahrzeuge und 11 Busse angehalten. Hiervon wurden 133 Fahrzeuge beanstandet. 42 Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Neben zwei Kraftfahrzeugsteuer-Nacherhebungen geht der Zoll mehreren Hinweisen aufgrund fehlender Sozialabgaben nach.

Bei sechs Fahrzeugführern bestand der Verdacht, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Ihnen wurde vor Ort eine Blutprobe entnommen. In einem anderen Fahrzeug fand die Polizei Betäubungsmittel.

Bei einem Sattelzug gab es Anhaltspunkte für eine Manipulation am elektronischen Fahrtenschreiber, was in einer unabhängigen Werkstatt weiter untersucht werden muss.

Sieben Fahrzeugführer müssen sich für das Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Ein anderer Verkehrsteilnehmer legte den Beamten einen gefälschten Führerschein vor.

26 kleinere Lastkraftwagen und ein Sattelzug waren überladen. In sieben weiteren Fällen war die Ladungssicherung unzureichend. Darüber hinaus registrierte die Polizei 140 Verstöße gegen die Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten. Sechs Lkw hatten zudem technische Mängel. Einer dieser Lkw muss durch einen Sachverständigen in einer Fachwerkstatt weiter untersucht werden.

Bei den Buskontrollen wurden drei Fahrzeuge aufgrund von Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Ein Bus hatte technische Mängel.

Die Kontrolleure für Gefahrguttransporte zählten vier Verstöße. Bei einem Lkw war die gefährliche Ladung gänzlich ungesichert.

Des Weiteren wurde eine Anzeige wegen des fehlenden Versicherungsschutzes geschrieben.

Ein Verkehrsteilnehmer konnte wegen eines bestehenden Haftbefehls vor Ort festgenommen werden.

Neben diversen weiteren geringfügigen Ordnungswidrigkeiten wurden durch die Beschuldigten / Betroffenen insgesamt 3.015 EuroR im Rahmen von Verwarngeldern oder Sicherheitsleistungen vor Ort entrichtet.

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