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(LOZ). Am 31. Januar, zwischen 10 Uhr und 13 Uhr, kam es in Mölln zu einem erneuten und diesmal erfolgreichen telefonischen Trickbetrug. Eine 82-jähre Möllnerin erhielt einen Anruf von einem angeblichen Polizeikommissar Neumann. Der angebliche Polizeibeamte sprach akzentfreies Hochdeutsch.

Der falsche Polizist behauptete in dem Telefonat, dass kürzlich Einbrecher festgenommen worden seien. Hier wurde auch ganz gezielt nach Onlinebanking gefragt und man jetzt versuche die Kriminellen mit Hilfe der Geschädigten festzunehmen.

Die 82-jährige wurde aufgefordert ihr Onlinebanking-Programm zu starten. Der falsche Polizist würde das Schritt für Schritt mit ihr gemeinsam durchgehen.

Als der Möllnerin das nun doch komisch vorkam, schlug der vermeintliche Beamte Neumann vor, dass die Angerufene sich ja über 110 bestätigen lassen könne, dass er von der Polizei sei. Dies tat die 82-jährige und ihr wurde dort die Richtigkeit des geschildeten Sachverhaltes bestätigt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass der vermeintliche Herr Neumann die Verbindung nie unterbrochen habe.

Dann war der vermeintliche Kripobeamte Neumann wieder am Telefon und die Geschädigte überwies das geforderte Geld.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang insbesondere Senioren darauf hin, sich nicht auf die Geschichten von vermeintlichen Polizeibeamten einzulassen. Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Die betroffenen Bürger werden von der Polizei darum gebeten, das Gespräch mit dem Hinweis auf eine Anzeigenerstattung bei der Polizei zu beenden und sich bei dem Polizeiruf unter der 110 oder auch an der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Hinweise und Tipps bei Trickbetrügern am Telefon finden Sie unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Praevention/Senioren/_artikel/FalschePolizistenAmTelefon/falschePolizistenAmTelefon_start.html

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