Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ).Am 3. März, gegen 12:20 Uhr beabsichtigte eine Streifenwagenbesatzung den Fahrer eines Fahrzeuggespannes im Bereich der Kerntangente in Schwarzenbek zu kontrollieren. Der mitgeführter Anhänger hätte bereits vor über einem Jahr zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden müssen. Die Beamten gaben dem Fahrzeugführer beim Halten an einer Lichtzeichenanlage zunächst verbale Anweisungen zum Anhalten und als diese ignoriert worden sein sollen, folgten sie ihm und setzten optische Anhaltesignale sowie auch Blaulicht und Martinshorn ein.

Der Fahrer des grauen Ford Kuga soll jedoch weiterhin alle Zeichen und Weisungen der Beamten ignoriert und seine Fahrt unvermittelt fortgesetzt haben.

Es wurden daraufhin mehrere Einsatzkräfte hinzugezogen, um das Fahrzeuggespann stoppen und den Fahrer kontrollieren zu können.

Im Bereich der Ernst-Schefe-Allee / B 404 musste der Fahrer des Ford Kuga seine Fahrt aufgrund stockenden Straßenverkehrs verlangsamen. Die Beamten fuhren einen Streifenwagen mit Blaulicht direkt neben den Ford, um ein erneutes Entziehen bzw. Abbiegen nach links zu unterbinden. Ein Polizeibeamter zu Fuß versuchte währenddessen auf das Fahrzeug zuzugehen, um auf den Fahrer einzuwirken und ihn zum Anhalten und Aussteigen zu bewegen. Hierbei musste der Beamte jedoch aus- und zurückweichen, um einen Zusammenstoß mit dem Kuga zu vermeiden, da dieser unvermittelt auf den Beamten weiter zugefahren sei.

Die Beamten setzten einen Schlagstock gegen eine hintere Scheibe ein, daraufhin habe der Fahrer gestoppt.

Kurz bevor der Fahrer nun das Fahrzeug verließ, soll er noch deutlich sichtbar für die Beamten ein im Pkw gelagertes Metallwerkzeug ergriffen haben. Mit diesem in der Hand sei er in bedrohlicher Haltung auf die Beamten zugegangen.

Es gelang den Einsatzkräften den Mann zu Boden zu bringen und ihn trotz seiner renitenten Handlungen unter Kontrolle zu bekommen.

Was genau zu dem Verhalten des 62-Jährigen Mannes aus dem Schwarzenbeker Umland führte, konnte bislang nicht ermittelt werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung sowie wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die eingesetzten Polizisten verbrachten den Mann zunächst in den Polizeigewahrsam nach Schwarzenbek. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

Ein Beamter wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

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