(LOZ). Heute Morgen, gegen 1.45 Uhr, fiel einer zivilen Streife des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Ratzeburg auf der BAB 25 in Fahrtrichtung Geesthacht ein Audi A4 mit Ratzeburger Kennzeichen, welche für ein Kraftrad ausgegeben sind, auf. Die Beamten entschlossen sich daraufhin das Fahrzeug und den Fahrzeugführer zu kontrollieren. Es wurde dazu weitere Streifenwagenbesatzung hinzugezogen.

Der Audi-Fahrer bemerkte vermutlich, dass er kontrolliert werden sollte und beschleunigte auf seiner Fahrt von der BAB 25 in Richtung Geesthachter Innenstadt (über die Geestachter Straße, Fahrendorfer Weg, Mercatorstraße, Marksweg bis zum Richtweg), um sich dieser entziehen zu können. Im Richtweg, wurde der Audi plötzlich abrupt abgebremst, um in eine Grundstückszufahrt einzubiegen. Dabei kollidierte das Fahrzeug frontal mit einer Mauer. Um die Weiterfahrt zu unterbinden, stellten die Beamten die Streifenwagen hinter den Audi. Der Fahrzeugführer unternahm trotzdem einen letzten Fluchtversuch und setzte den Audi zurück. Er fuhr dabei in das Heck des zivilen Streifenwagens. Es gelang den Beamten an das Fahrzeug heranzutreten und den Fahrer vorläufig festzunehmen. Er wurde für weitere Maßnahmen zunächst zum Polizeirevier Geesthacht gebracht.

Bei der Kontrolle des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass die angebrachten Kennzeichen mit falschen Zulassungsplaketten ausgestattet waren. Ermittlungen zu dessen Herkunft wurden eingeleitet. Der Audi war somit weder offiziell zugelassen noch verfügte er über eine erforderliche Haftpflichtversicherung.

Zum jetzigen Zeitpunkt wird davon ausgegangen, dass der 32-jährige Fahrer aus Geesthacht nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, somit kam zu dem Verdacht der Urkundenfälschung auch noch der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu.

Weiterhin zeigte ein durchgeführter Drogenvortest Konsum von Amphetamine an. Somit wurde noch die Entnahme einer Blutprobe angeordnet Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 32-jährige durch die Polizei entlassen. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Polizei Geesthacht geführt.

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