(LOZ). Am 11. Mai hat sich ein Jugendlicher auf der BAB 24 in Fahrtrichtung Hamburg eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Gegen 16.45 Uhr entschloss sich eine Streife des Polizei-Autobahn-Revieres Ratzeburg, einen schwarzen BMW zu kontrollieren, der auf der BAB 24 in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs war. Auf die gegebene Anhaltezeichen reagierte der Fahrer mit Flucht. Mit hoher Geschwindigkeit befuhr er die BAB 24 von der Anschlussstelle Hornbek bis kurz hinter dem Parkplatz Hahnenkoppel. Während seiner Flucht überholte er mehrere Sattelzugmaschinen über den Standstreifen.

Vor der Anschlussstelle Schwarzenbek-Grande gelang es einer Steife den flüchtenden BMW zu überholen. Zunächst deutete es daraufhin, dass der Fahrzeugführer nun stoppten würde um sich der Kontrolle zu stellen. Doch unmittelbar in Höhe des Kontrollstreifens an der Anschlussstelle gab der BMW-Fahrer erneut Gas und versuchte durch riskante Überholmanöver über den Standstreifen und starkes Beschleunigen zu entkommen. Hinter dem Parkplatz Hahnenkoppel hielt der Pkw-Fahrer dann unvermittelt auf dem linken Fahrstreifen an und stellte sein Fahrzeug ab. Hier konnte der Fahrer von der Beamten festgehalten werden.

Um eine weitere Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs zu verhindern, wurde auch kurzfristig eine Vollsperrung der BAB 24 in Fahrtrichtung Hamburg notwendig.

Am Steuer saß ein 16-jähriger Jugendlicher aus Hamburg, der natürlich nicht Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auch seine drei Mitfahrer sind im jugendlichen Alter. Unter einem Vorwand und der Vorspiegelung falscher Tatsachen wurde der BMW durch eine 16-jährige Mitfahrerin angemietet. Gegen den Fahrer und die 16-jährige Mieterin des Fahrzeuges wurden Strafverfahren eingeleitet.

Die Verfolgungsfahrt über die BAB 24 wurde von mehreren Fahrzeugführern beobachtet und zur Kenntnis genommen, denen die rücksichtslose und riskante Fahrweise des BMW aufgefallen sein muss.

Die Beamten des Polizei-Autobahn-Revieres Ratzeburg führen die weiteren Ermittlungen und bitten Geschädigte, die durch die Fahrweise des schwarzen BMW möglicherweise gefährdet wurden sowie Zeugen, die Hinweise auf das auffällige Fahrverhalten des BMW-Fahrers geben können, sich unter der Telefonnummer 04156/295-0 zu melden.

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