Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). Heute Morgen gegen 1.05 Uhr befuhr ein 23-jähriger Mann aus dem Ratzeburger Umland den Sandesnebener Weg in Schiphorst. Innerhalb der Ortschaft wich der Toyota-Fahrer einem Tier aus und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort durchfuhr er zunächst zwei Vorgärten, bevor er durch einen Aufprall an einer Hauswand eines Einfamilienhauses zum Stehen kam. Der 23-Jährige verletzte sich dabei leicht. Bewohner des Hauses kamen zum Glück nicht zu Schaden.

Nach Hinzuziehung eines Fachberaters des THW konnten die Bewohner des Hauses in ihre Räumlichkeiten zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Aus aktuellem Anlass rät die Polizei: besonders bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen. Gerade auch auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollen hier ihre Geschwindigkeit anpassen, aufmerksam und bremsbereit sein. Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Warnblinklicht einschalten. Überqueren Tiere die Fahrbahn, rechnen Sie gegebenenfalls mit Nachzüglern. Versuchen Sie nicht, dem Tier durch Ausweichen zu entgehen, da dies zu noch gefährlicheren Situationen führen kann.

Sollte es dennoch zu einem Wildunfall gekommen sein, dürfen verletzte oder verendete Wildtiere auf keinen Fall angefasst oder mitgenommen werden. Am besten ist, die Polizei zu verständigen. Die informiert den zuständigen Jagdpächter. Eine Bescheinigung für den Wildunfall erhält der Autofahrer dann bei der Polizei oder dem zuständigen Jäger. Damit kann er seinen Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.

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