Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). Einer Streifenwagenbesatzung des Polizei-Bezirksreviers Ratzeburg fiel am Mittwochnachmittag (26.11.), gegen 16 Uhr, ein Fahrrad auf, welches über die Möllner Straße in Schwarzenbek gelenkt wurde und zunächst den Anschein eines E-Bikes erweckte.

Stutzig wurden die Beamten, als der Fahrer das vermeintliche E-Bike plötzlich auf ungefähr 50 km/h beschleunigte, ohne dabei in die Pedale treten zu müssen.

Der 29-jährige Bulgare wurde schließlich einer Verkehrskontrolle unterzogen und räumte ein, das ursprüngliche "Fatbike" selbst zu einem Elektrofahrzeug mit 1.000 Watt Leistung umgebaut zu haben.

Unterschätzt wurden dabei jedoch offenbar die rechtlichen Konsequenzen: Ein entsprechender Umbau erfordert nicht nur eine Betriebserlaubnis für das Fahrzeug, sondern zudem auch eine Pflichtversicherung sowie einen Führerschein für den Fahrer.

Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie diverse Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Fahrer des frisierten Fahrrades ein.

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