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Ratzeburg/Kiel (LOZ). Mit der neuen „Corona-Verordnung“, die zum 4. Mai in Kraft getreten ist, stellt die Landesregierung klar, dass Autokinos in Schleswig-Holstein erlaubt sind. Dazu erklärt der lauenburgische Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Christopher Vogt:

„Ich freue mich sehr darüber, dass die guten Argumente für den Betrieb von Autokinos die Verantwortlichen in der Landesregierung sehr schnell überzeugt haben, so dass diese kontaktlose Form des Kino-Erlebnisses ab sofort stattfinden kann. Der Mut und die Kreativität von Unternehmern wie Martin Turowski, der mir sein überzeugendes Konzept für Autokino-Veranstaltungen in Ratzeburg und Mölln präsentiert hatte, werden damit unterstützt. Jetzt kann es in die konkrete Vorbereitung der ersten Vorstellungen gehen. Natürlich sind Autokino-Vorstellungen in diesen schwierigen Zeiten nicht unser größtes politisches Problem, aber Kultur und Unterhaltung sind auch in der Krise enorm wichtig. In anderen Bundesländern boomt das Autokino bereits und es kann auch für die Kinoveranstalter in Schleswig-Holstein wieder ein erster Lichtblick sein. Mittlerweile gibt es nicht nur im Lauenburgischen entsprechende Pläne, sondern auch in anderen Regionen des Landes, so dass diese beinahe vergessene Variante der Kinokultur schon sehr bald vielerorts die Menschen begeistern kann.“

Martin Turowski, Betreiber des „Burgtheater Ratzeburg“ und des „Kino Mölln“, ergänzt: „Ich möchte mich, auch im Namen aller Filmfreunde und besonders unserer 1.400 Filmclubmitglieder, herzlich bei Christopher Vogt für sein hohes Maß an Engagement bedanken. Gerade in der jetzigen Zeit ist es unabkömmlich, kulturelle Möglichkeiten zu schaffen. Kino ist Kultur für alle und damit unverzichtbar, denn Kunst und Kultur sind nicht nur Grundrechte, sondern auch ein Grundbedürfnis der Menschen und der Kit unserer Gesellschaft. Momentan sind wir mitten in der Schaffungsphase des Autokinos und freuen uns sehr auf die erste Vorstellung, welche durch diese Genehmigung nun in greifbare Nähe rückt und Kultur wieder erlebbar macht. Doch damit nicht genug: Durch eine zusätzliche Bühne, die wir unterhalb der Leinwand errichten, wollen wir Künstlern in unserer Region die Möglichkeit bieten, diese neue Technik auch für ihre Auftritte zu nutzen. Gerade weil unser Autokino kein Gewinnmodell ist, gilt mein besonderer Dank unseren Filmclubmitgliedern und den vielen Unterstützern aus unserer Region, ohne die ein solches Projekt in unserem ländlichen Raum nicht möglich wäre.“

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