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Ratzeburg (LOZ). Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat sich im Rahmen ihrer Sommertour über den Bundesstützpunkt Rudern in Ratzeburg informiert. Dort werden Männer in der Disziplin Skull trainiert. In die Sanierung und Modernisierung des Stützpunktes werden Bund, Land und Stadt in den kommenden Jahren knapp 13 Millionen Euro investieren. Nach einem Gespräch mit Trainern und Sportlern machte sich die Ministerin bei einem Rundgang einen Eindruck von dem Gelände der Ruderakademie.

„Ratzeburg ist ein absolutes Aushängeschild für den deutschen Rudersport. Die Hälfte der bislang für die kommenden Olympischen Spiele qualifizierten Skull-Boote wird in Ratzeburg trainiert. Darauf können wir wirklich stolz sein“, sagte Sütterlin-Waack. Sie nahm damit Bezug auf den Einer, den Doppel-Zweier sowie den Doppel-Vierer, mit dessen Mitgliedern sie sich zuvor ausgetauscht hatte.

Dies zeige die Attraktivität des Spitzensportstandortes, die in den vergangenen Jahrzehnten durch viele Einzelmaßnahmen habe erhalten werden können. Um dort auch weiterhin adäquate Hochleistungsstandards erfüllen und optimale Trainingsgegebenheiten mit entsprechendem Trainingsumfeld und Unterkünften bieten zu können, sei eine Modernisierung und Sanierung des Bundesstützpunktes unumgänglich.

Die in Ratzeburg in den kommenden Jahren zur Verfügung stehende Gesamtsumme beträgt nach aktuellem Stand 12.857.370,55€ (brutto), von denen der Bund 40 und das Land 30 Prozent der Kosten tragen wird. Daneben wird die Stadt Ratzeburg bei der Aufbringung des Eigenanteils durch das Land aus der Richtlinie zur Förderung von Sportstätten mit besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung in Höhe von 1,2 Millionen Euro unterstützt. Weitere 2 Millionen erhält die Stadt über das Finanzausgleichsgesetz als projektbezogene Infrastrukturinvestition.

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