Lesezeit: 1 Minute

(LOZ). Aufgrund von Ermittlungen gegen eine deutsch-russisch-polnische Tätergruppierung wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusung von Ausländern und Urkundenfälschung zum Zwecke der unerlaubten Arbeitsaufnahme, wurde heute der Zugriff in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Sachsen und Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Halle durchgeführt.

Die Arbeitsaufnahme erfolgte in mindestens 78 Fällen in fleischverarbeitenden Betrieben durch die Verteilung von Arbeitnehmern mit Hilfe verschiedene Personaldienstleister, die sich zuvor mit gefälschten Dokumenten angemeldet hatten.

Die Bundespolizeiabteilung Ratzeburg durchsuchte dabei mehrere Objekte in Garbsen, Papenburg, Bremen und Bassum.

Neben der Durchsuchung und der Sicherung von Beweismitteln für eine Anklage vor Gericht, wurde durch Ratzeburger Bundespolizisten auch technische Spezialkräfte zum lautlosen und schadensfreien Öffnen von Türen bereitgestellt.

Polizeidirektor Thorsten Rapp, Abteilungsführer der Bundespolizeiabteilung Ratzeburg, zeigte sich zufrieden, dass sich die Tätergruppierung für die begangenen Straftaten nun vor Gericht verantworten muss und seine Ratzeburger Einsatzkräfte dazu einen entscheidenden Beitrag leisten konnte.

Dieser Einsatz reiht sich in die Unterstützung der Landespolizeien Berlins und Sachsens anlässlich der teilweise unfriedlichen Demonstrationen für Freiheitsrechte der letzten Wochen ein.

Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.