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Ratzeburg (LOZ). „Man lässt keine Menschen ertrinken!“ Dies ist eine humanitäre und christliche Grundüberzeugung und eine im internationalen Seerecht verankerte Verpflichtung zu Lebensrettung. In den europäischen und nationalen Debatten über Asylrecht und Flüchtlingsaufnahme scheint dieser Grundsatz zwischen den Fragen zur praktischen Umsetzung zerrieben zu werden, so die Flüchtlingsbeauftrage des Ev. Luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, Pastorin Elisabeth Hartmann-Runge.

Warum engagieren sich die Kirchen in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis für die Seenotrettung im Mittelmeer? Wofür steht die Kampagne „Seebrücke – schafft sichere Häfen“? Was bedeutet es, wenn Städte und Kommunen sich zu sicheren Häfen erklären?

Um diese und andere Fragen soll es gehen bei einem Diskussionsabend am Tag des Flüchtlings (2. Oktober, 18 Uhr) in der Ratzeburger St. Petri-Kirche (Am Markt).

Die Entwicklungen auf den griechischen Inseln seit dem Brand in Moria, dem größten Flüchtlingslager Europas, werden auch zur Sprache kommen.

Seit dem Sommer der Migration 2015 hat sich viel verändert. Während es viele Erfolgsgeschichten der Integration in den zurückliegenden Jahren zu erzählen gäbe, bestimmen zunehmend Aspekte des Grenzschutzes und der Flüchtlingsabwehr die öffentliche Debatte.

Gleichzeitig gibt es in der in der Zivilgesellschaft eine starke generationenübergreifende Bewegung von Menschen, die festhalten an einer Willkommenskultur und sich für humanitäre Lösungen und Menschenrechte einsetzen.

Es diskutieren: Michael Schwickart (Aktionsbündnis United4rescue), Stefan Schmidt ( Beauftragter des Landtags SH für Flüchtlings-, Asyl und Zuwanderungsfragen ), Maria Sonnek und Julian Schröder, Seebrücken Kiel und  Schleswig-Holstein, Pastor Wolfgang Runge, Ev. Lutherische Kirchengemeinde Berkenthin /Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg.

Die Veranstaltungsleitung hat die Flüchtlingsbeauftragte des Ev. Luth. Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, Pastorin Elisabeth Hartmann-Runge.

Wegen der Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Es wird um Anmeldung gebeten: ehartmannrunge@kirche-ll.de

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