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Ratzeburg (LOZ). Die Regattarundfahrt der Ratzeburger Schifffahrt Ende August auf Einladung des Seniorenbeirates und des Ratzeburger Segler-Vereins wurde zu einem von vielen Senioren gern angenommenen und eindrucksvollen Erlebnis. Rund 60 Teilnehmer wurden auf „Heinrich der Löwe“ zu den kritischsten Schauplätzen der Regatta geführt.

Vom Start ging es durch die „Düse“ zu den Wendetonnen auf dem südlichen Teil des Sees, die dort an West- und Ostufer ausgelegt waren. Mit den ebenso unterhaltsamen, wie fachkundigen Kommentaren von Walter Hentschel, der als Moderator des Ratzeburger Segler-Vereins in ständigen Kontakt mit der Regattaleitung hielt, entstanden aus Bildern harmlos erscheinender Reihen von Segelbooten aller Klassen spannende Wettkampfscenarios.

Die Zuschauer konnten verfolgen, wie es dabei eben nicht einfach um das „schnellste Schiff“ geht, sondern um eine Vielzahl Entscheidungen der Segler, denen Einschätzung von Wind und Wetter, Fähigkeiten von Mitseglern und nicht zuletzt der eigenen Stärken vorangeht. Es war gut zu beobachten, wie sich das Regattafeld auseinanderzog, in dem seegehende Yachten, Jollenkreuzer aus den 70er Jahren aber auch neuesten Segeljollen vertreten waren.

Als schließlich am Ziel der zuvor bis zu 3 Windstärken wehende Wind unter den Augen der Senioren langsam einschlief, war dies nur die letzte Herausforderung der Segler. Auch wer noch nie mit dem Segelsport in Berührung gekommen ist, konnte auf diese Weise erfahren, welches Wissen sich bei der Nutzung der Windkraft lange vor den heute aktuellen Anwendungen angesammelt hat.

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