Foto: W. Reichenbächer
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(LOZ). SH Netz überprüft im Kreis Herzogtum Lauenburg die Hausanschlüsse in 588 Gebäuden. Kostenlose Prüfung für Sicherheit im eigenen Zuhause.

Ein sicherer Anschluss an das Gasnetz – das steht im Fokus der Überprüfung von Hausanschlüssen im Kreis Herzogtum Lauenburg durch Schleswig-Holstein Netz (SH Netz). In 588 Gebäuden nehmen beauftragte Monteure die Hausanschlüsse unter die Lupe. Die Fachkräfte können sich entsprechend ausweisen. Sie kontrollieren die im Gebäude liegenden Teile der Gas-Hausanschlussleitung, die in den Verantwortungsbereich des Netzbetreibers fallen. „Für angeschlossene Kundinnen und Kunden entstehen bei dieser Sicherheitsmaßnahme keine zusätzlichen Kosten“, erklärt Tom Genth, Leiter des zuständigen Netzcenters Schwarzenbek. Die Kontrollgänge haben im Januar begonnen und setzen sich über das gesamte Jahr 2026 fort.

Die Kontrollen folgen dem Regelwerk des Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Es definiert Anforderungen an die sichere Versorgung und Nutzung von Gas. Mit der Prüfung nach der sogenannten „G465-1“-Verordnung werden spätestens alle zwölf Jahre die im Gebäude liegenden Teile der Gas-Hausanschlussleitung, die im Verantwortungsbereich des Netzbetreibers liegen, begutachtet. „Auch die Hauseigentümerinnen und -eigentümer können durch richtige Behandlung und eine regelmäßige Hausschau dazu beitragen, dass die Gasanlage zur eigenen Sicherheit intakt bleibt”, so Tom Genth.

Hintergrund: Schleswig-Holstein Netz verantwortet die Versorgungsleitungen auf öffentlichem Grund sowie die Hausanschlussleitungen einschließlich der Hauseinführung samt Hauptabsperrung. Zudem stellt das Unternehmen das Gasdruckregelgerät und den Zähler bereit. „Die Verantwortung für die Innenanlage von der Hauptabsperrung bis einschließlich der angeschlossenen Erdgasgeräte tragen die Hausbesitzerinnen und -besitzer selbst“, sagt Tom Genth.

In den folgenden Gemeinden werden die Gas-Hausanschlüsse im Jahr 2026 überprüft:

  • Brunstorf
  • Büchen
  • Havekost
  • Köthel
  • Kröppelshagen-Fahrendorf
  • Kuddewörde
  • Müssen
  • Schulendorf
  • Schwarzenbek
  • Witzeeze

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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