Auf dem Podium (vlnr): Judith Gauck, Bettina Best, Ingo Westphal, Dr. Lutz Fähser, Manfried Liedke, Torsten Egge, Bernward Peterburs. Foto: hfr
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(LOZ). Unter der Überschrift „Naturschutz fragt - Kreispolitik antwortet“ positionierten sich auf Einladung der BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg am 28. März im Möllner Stadthauptmannshof Kandidierende für die anstehende Kreistagswahl zu umweltpolitischen Fragen, die vom BUND formuliert worden waren.

Durch die Veranstaltung führte BUND-Kreisvorstandsmitglied Franziska Eggers. Auf dem Podium fanden sich neben dem Moderator Dr. Lutz Fähser ein: Bettina Best (Grüne), Torsten Egge (Freie Wähler), Judith Gauck (FDP), Manfried Liedke (Linke), Bernward Peterburs (SPD), Ingo Westphal (CDU). Die AfD hatte kurzfristig abgesagt. Vor dem Podium nahmen rund 40 Interessierte an der Veranstaltung teil.

Der den Politikern mit der Einladung zugegangene Fragenkatalog drehte sich um die großen Themen Klima, Energie, Naturschutz und Mobilität. Erwartungsgemäß unterschieden sich die Positionen erheblich. So reichte beispielsweise bei der konkreten Frage, ob ein Waldbeirat zu den Kreisforsten eingerichtet werden sollte, das Spektrum von eindeutig Ja bis eindeutig Nein. Bei anderen Themen gab es durchaus Übereinstimmungen. So herrschte beim Thema Flächenverbrauch weitgehende Einigkeit, dass dieser deutlich zurückgefahren werden müsse. Die Überlegungen, wie dieses erreicht werden könne, waren dagegen deutlich weniger kongruent. Die anschließenden Fragen aus dem Publikum drehten sich im Wesentlichen um die Herausforderungen an die Wasserwirtschaft angesichts zunehmender Dürreszenarien.

Das Konzept der Veranstaltung, statt Konfrontation der Parteien konkrete Antworten auf konkrete Fragen zu erhalten, wurde von den Gästen auf und vor dem Podium als konstruktiv und nachahmungswürdig wahrgenommen.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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