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(LOZ). Die SPD im Kreistag stellt klar, dass die Ausbildung junger Menschen in den Kreisforsten auch künftig fortgeführt wird. Hintergrund sind Nachfragen zu den jüngsten Ausschussberatungen, in denen über mögliche Einsparungen im Forstbereich diskutiert wurde.

„Es wird auch weiterhin ausgebildet“, erklärt Heike Bäumner-Hansen, Vorsitzende des Forstausschusses. „Dass aktuell kein Auszubildender im ersten Lehrjahr vorhanden ist, liegt allein daran, dass der bisherige Auszubildende seine Ausbildung abgebrochen hat. Diese Stelle wird nicht nachbesetzt, das ist der einzige kurzfristige Einsparungseffekt.“

Der Vorschlag, dauerhaft weniger junge Menschen im Forst auszubilden, sei aus Sicht der SPD nicht tragfähig. „Wir bestehen darauf, jedes Ausbildungsjahr zu besetzen, wenn geeignete Bewerberinnen oder Bewerber vorliegen. In Zeiten des Fachkräftemangels sei es nicht vertretbar, auf eigenen Nachwuchs zu verzichten.“

Ein Ausgleich über erhöhten Holzeinschlag komme nicht infrage. Der Kreistag habe den Holzeinschlag bewusst gedeckelt, um den Wald als CO₂-Senke, natürlichen Wasserspeicher und zentralen Erholungsraum zu schützen. Diese Funktionen seien für Klima, Grundwasser und Lebensqualität im Kreis entscheidend und müssten erhalten bleiben.

Auch künftig werden die Kreisforsten auf externe Dienstleister angewiesen sein. Viele der im Kreis ausgebildeten Nachwuchskräfte wechseln später zu regionalen Dienstleistungsunternehmen. Für den Kreis sei das ein Vorteil, da diese Fachkräfte die in der Kreisausbildung vermittelten Standards und Prinzipien in die Region hineintragen.

Die SPD hält fest: Die Ausbildung im Forst ist ein Baustein für eine klimaresiliente, nachhaltige Waldwirtschaft und eine Investition in die Zukunft der Region.

Kurznachrichten aus der Region


Gefährliche Schneelast auf den Bäumen - Kreisverwaltung gibt Entwarnung
Die Kreisverwaltung Herzogtum Lauenburg hatte in der vergangenen Woche nach den heftigen Schneefällen zum Jahreswechsel vor dem Betreten der Wälder gewarnt und ein teilweises Betretungsverbot für die Kreiswälder ausgesprochen. Mit Blick auf die aktuelle Witterung konnten Warnung und Verbot am Dienstag, 13. Januar, wieder aufgehoben werden. Tauwetter und Wind haben die Schneelasten von den Baumwipfeln genommen, Mitarbeitende der Kreisforsten haben die Waldwege bereits überwiegend von Hindernissen befreien können. Die Wege können wieder mit der gebotenen Vorsicht auf eigene Gefahr genutzt werden. Brennholzselbstwerber und die gewerbliche Holzabfuhr können die Wege nach Rücksprache mit den zuständigen Revierförstern ebenfalls wieder nutzen.


Beratung des Pflegestützpunktes in Wentorf
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Rathaus, Hauptstraße 16, von 14 bis 16 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege und Vorsorge an. Lars Koßyk vom Pflegestützpunkt Im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Persönliche Beratungen vor Ort sind nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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