Bürgermeister begleitet Radtour vom Heimatbund und Geschichtsverein

Bei der Radtour „Von Hachede nach Hachede“ konnte die Radler viele interessante Informationen über die Geschichte Geesthachts von Helmut Knust erfahren. Auch Bürgermeister Olaf Schulze konnte so manch kleine Anekdote beisteuern. Foto: Stadt Geesthacht – Katharina Richter
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Geesthacht (LOZ). Vor wenigen Tagen begleitete Bürgermeister Olaf Schulze die Radtour „Von Hachede nach Hachede“ des Heimatbund und Geschichtsvereins Geesthacht unter Führung von Helmut Knust. Die Tour zur Siedlungsgeschichte rund um die Elbe führte vom Menzer-Werft-Platz, an der Schleuse vorbei, über die Geesthachter Elb-Staustufe bis nach Marschacht und zurück. Mehr als 25 Teilnehmende erfuhren dabei so manch spannendes Detail zur Geschichte Geesthachts.

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„Die Geschichte von Geesthacht und Marschacht ist eng verbunden, denn der Ursprung der beiden Orte liegt mitten in der Elbe. Eine Änderung des Flusslaufes zerschnitt im 12. Jahrhundert den Ort Hachede in zwei Teile, wodurch das nördlich der Elbe gelegene ältere Hacht an der Geest (Geesthacht) und ein südlich der Elbe gelegenes jüngeres Hacht an der Marsch (Marschacht) entstanden. Aber noch heute lassen sich Spuren vom alten Hachede finden und diese wollen wir uns heute einmal erradeln“, erklärte Helmut Knust zu Beginn der knapp 15 Kilometer lange Radtour. Die endgültige Trennung der beiden Orte soll sich spätestens in der Mitte des 13. Jahrhunderts vollzogen haben, als die gemeinsame Kirche zwischen 1230 und 1258 in der Elbe versank.

An insgesamt sieben Punkten wurde bei der dreistündigen Fahrt immer wieder ein kurzer Halt eingelegt. Dann erklärte Helmut Knust auch immer wieder mit Hilfe von historischen Karten, wie diese Orte vor vielen Jahren besiedelt oder genutzt worden. Auch Bürgermeister Olaf Schulze, der ein gebürtiger Geesthachter ist, konnte so manch kleine Anekdote über die Vergangenheit beisteuern. So war es für viele der Teilnehmenden unter anderem eine große Überraschung, dass das ursprüngliche Besenhorst nicht wie heute an der Bundesstraße gelegen war, sondern mitten auf der Elbinsel lag. Dort lebten fünf Familien, die aber im Jahr 1805 nach einer verheerenden Eisstopfung in der Elbe ihr zerstörtes Dorf verlassen mussten. Sie siedelten sich dann auf dem heutigen Gebiet von Besenhorst an. Diese und andere interessante Informationen über die Geschichte Geesthachts nahmen die Teilnehmenden dann wieder nach der kurzweiligen Radtour mit nach Hause.

Kurznachrichten Geesthacht


Bauarbeiten Borgfelder Stieg
Für die Verlegung von Datenkabeln stehen in einigen Bereichen des Geesthachter Straßennetzes vom 8. Juli bis einschließlich 9. August Bauarbeiten an. Betroffen sind Teile des Borgfelder Stiegs, der Königsberger Straße, des Weißbuchenwegs, des Worther Wegs und des Ilenwegs. Abschnittsweise werden dort Gehwege und Fahrbahnen voll- beziehungsweise halbseitig gesperrt. Die Beschilderung wird vor Ort dem Baufortschritt angepasst.


Ratsversammlung tagt
Die Nachverdichtung an der Geesthachter Straße, die Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Bedzin und Änderungen im Stellenplan 2024 – das sind nur einige Themen der Tagesordnung, mit der sich am Freitag, 12. Juli, die Geesthachter Ratsversammlung beschäftigen wird. Beginn ist um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses (Markt 15, erster Stock). Die Sitzung ist öffentlich, Zuhörende sind demnach willkommen. Zudem wird die Sitzung per Live-Stream über die Internetplattform Youtube übertragen. Wer die Diskussionen am Bildschirm verfolgen möchte, kann sich über den entsprechenden Link auf der Startseite der städtischen Website (www.geesthacht.de) reinklicken oder direkt den Youtube-Kanal der Stadt Geesthacht anwählen. Eine vorherige Registrierung bei Youtube ist dafür nicht erforderlich. Die komplette Tagesordnung der Sitzung samt Diskussionsvorlagen ist auf der Website der Stadt Geesthacht (www.geesthacht.de) über die Reiter „Politik“ und „Sitzungskalender“ einsehbar.


Fahrendorfer Weg gesperrt
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen am Fahrendorfer Weg in Geesthacht einstellen. Am Dienstag, 16. Juli, wird die Straße in der Zeit von 8 bis voraussichtlich 15 Uhr vollgesperrt. Der Grund: Die Regenabläufe im Fahrbahnverlauf werden gereinigt.


Fernwärmeanschluss An der Post
Verkehrsteilnehmende müssebn sich vom 15. Juli bis voraussichtlich 5. August auf Verkehrsbehinderungen an der Geesthachter Straße „An der Post“ einstellen. Auf Höhe der Hausnummer 2 wird werden der westliche Geh- und Radweg gesperrt. Der Grund: Es wird ein Fernwärmeanschluss hergestellt.


Sperrung Spandauer Straße
Die Spandauer Straße in Geesthacht wird vom 1. Juli bis voraussichtlich 30. November zwischen den Einmündungen von Frohnauer Straße und Heuweg teilweise voll gesperrt. Grund hierfür ist die Erneuerung eines Regenwasseranschlusses sowie von Schmutzwasserschächten und Kanaldeckeln. Die Arbeiten erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Zeitweise werden nicht nur die Fahrbahnen, sondern auch Gehwege gesperrt. Die betroffenen Anliegenden werden jeweils informiert. Der Straßenverkehr wird über Wärderstraße, Am Schleusenkanal und Heuweg umgeleitet.


Bauarbeiten Geesthachter Bohnenstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich ab Montag, 1. Juli, auf Verkehrsbehinderungen im Bereich Bohnenstraße und Bergedorfer Straße einstellen. Damit dort ein Kanal saniert und Stromleitungen erneuert werden können, werden zeitweise die Bohenstraße zwischen Mühlenstraße und Bergedorfer Straße voll gesperrt und die Mühlenstraße halbseitig auf Höhe der Hausnummer 102 gesperrt. Zudem kommt es phasenweise zu Bauarbeiten innerhalb der Fußgängerzone – etwa im Bereich zwischen dem Bekleidungsgeschäft Ernsting´s family und der Sonnenapotheke. Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten durchgeführt und werden voraussichtlich bis einschließlich 31. August andauern. Umleitungen werden ausgeschildert.


Integrierte Fachstelle für Wohnungslose ab 1. Juli eingeschränkt erreichbar
Die Integrierte Fachstelle für Wohnungshilfen (IFS) im Geesthachter Rathaus (Markt 15) ist in der Zeit vom 1. Juli bis einschließlich 10. Juli nicht für Vor-Ort-Termine zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar. Grund hierfür ist die Einführung einer neuen Software. Für Notfälle und telefonisch ist die IFS auch während dieses Zeitraums erreichbar. Für alle weiteren Anliegen werden Betroffene gebeten, die eingeschränkte Erreichbarkeit der IFS zu berücksichtigen. Die IFS gehört zum Fachdienst Soziales und deren Mitarbeitende beschäftigen sich überwiegend mit der Unterbringung von wohnungslosen Menschen. Hierzu zählen Personen, die ihren Wohnraum verlieren oder bereits verloren haben (obdachlos) und Menschen, die nach Geesthacht kommen und noch gar keinen Wohnraum haben (Asyl). Das Team bietet Hilfestellung bei der Wohnraumsuche, unterstützt beim Wohnraumerhalt und hilft bei akuten Notlagen (Unbewohnbarkeit, zum Beispiel nach Bränden oder Evakuierungen).


Tanztee mit der AWO
Tanzfreunde aufgepasst: Frisch und fröhlich geht es wieder zu beim Tanztee am Sonntag, 14. Juli, um 15 Uhr. Einlass ab 14.30 Uhr. Alle Gäste werden vom DJ Achim eingeladen das Tanzbein zu schwingen. Angeboten werden frischgebackener Kuchen mit Kaffee oder Tee. Der Eintritt beträgt 6 Euro pro Person. Alle Interessierten sind eingeladen. Der Tanztee findet diesmal im Forsthaus Glüsing, Berliner Straße 7 in Schnackenbek statt.


Krümmelstraße in Teilen gesperrt
Verkehrsteilnehmende müssen sich vom 3. Juni bis voraussichtlich 19. Juli auf Verkehrsbehinderungen im Geesthachter Stadtteil Krümmel einstellen. Je nach Baufortschritt werden in dem Zeitraum phasenweise an der Krümmelstraße der Gehweg voll und die Fahrbahn halbseitig gesperrt. Der Grund: Es werden Kabel verlegt.


Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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