Geesthacht (LOZ). Das Portemonnaie, der Haustürschlüssel, das Mobiltelefon, die Lederhandschuhe oder das Kinderfahrrad – wer wertvolle oder liebgewonnene Dinge verliert, hofft sie rasch wiederzufinden. Viele Geesthachterinnen und Geesthachter führt ihre Suche ins Fundbüro im Rathaus (Markt 15). Ob ihr Besuch dort Erfolg haben wird, können Betroffene bereits vorab per Mausklick überprüfen.
Denn: Alle Fundsachen, die im Geesthachter Fundbüro aufbewahrt werden, sind auf der Website des Fundbüros Deutschland (https://www.fundbuerodeutschland.de/) abrufbar. Ein entsprechender Link ist auf der Website der Stadt Geesthacht www.geesthacht.de (Reiterfolge „Rathaus & Politik/ Rathaus/ Was erledige ich Wo?“). „Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist diese Möglichkeit nicht bekannt. Es ist aber eine gute Möglichkeit, sich vorab zu informieren und dann eventuell einen Weg zu sparen“, teilt das Team des Fundbüros mit.
Grundsätzlich werden im Geesthachter Fundbüro Wertgegenstände mindestens sechs Monate aufbewahrt. Meldet sich die Besitzerin beziehungsweise der Besitzer innerhalb dieser Zeit nicht, so haben die Finder einen Anspruch auf den gefundenen Gegenstand. Wird dieses Recht nicht wahrgenommen oder handelt es sich bei den Fundsachen um in öffentlichen Gebäuden oder Verkehrsmitteln gefundene Gegenstände, wird die Stadt selbst Eigentümerin der Sachen. Diese Fundsachen werden dann in größeren zeitlichen Abständen nach vorheriger Ankündigung durch das Fundbüro öffentlich versteigert. Die Einnahmen der Versteigerung fließen in den Stadthaushalt.
Übrigens: Wer Gegenstände mit einem Wert von mehr als 10 Euro findet, ist verpflichtet diese abzugeben. Es wird eine Fundanzeige aufgenommen. Dabei werden die Fundsache, der Fundort und die Fundzeit sowie die Personalien der Findenden festgehalten.
