Foto: hfr
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Geesthacht (LOZ). Ab Januar 2026 erhalten die Geesthachter Rats- und Ausschussmitglieder eine erhöhte Aufwandsentschädigung. Das haben CDU, SPD und FDP auf der letzten Ratsversammlung beschlossen. Danach steigt der monatliche Satz für die Ratsmitglieder von 178 Euro auf 203 Euro und für die bürgerlichen Ausschussmitglieder von 133 Euro auf 152 Euro. Das ist eine Erhöhung von rund 14 Prozent gegenüber den bisherigen Entschädigungssätzen. Diese wurden erst im Juni 2023 durch die Ratsversammlung um 10 Prozentpunkte angehoben, so dass in den letzten zweieinhalb Jahren die Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtliche Politik um insgesamt etwa 25 Prozent angestiegen sind.

Die Fraktionen von Grünen und BfG lehnen diese Erhöhungen strikt ab. Beide Fraktionen haben in der Ratsversammlung und im Hauptausschuss gleich mehrfach erfolglos versucht, eine solche Anhebung zu verhindern. Anträge, welche die bestehenden Aufwandsentschädigungen auf jetzigem Niveau festgeschrieben hätten, fanden keine Mehrheit.

Jens Kalke, Ratsmitglied der Grünen: „Unsere Fraktion hat sich von Anfang an gegen eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung ausgesprochen. Eine solche ist aus unserer Sicht unangemessen und inhaltlich nicht begründet. Auch wenn der Aufwand und die Verantwortung in der ehrenamtlichen Kommunalpolitik sehr hoch sind, ist dieses Engagement für uns eine gesellschaftliche Ehrenaufgabe.“

Der Beschluss von CDU, SPD und FDP führt zu jährlichen Mehrkosten von etwa 30.000 Euro. Vor dem Hintergrund der schlechten finanziellen Situation der Stadt Geesthacht ist dieses nach Auffassung von BfG und Grünen nicht darstellbar. Für beide Fraktionen gilt, dass solide Haushaltspolitik immer bei einem selber beginnen muss.

„Wir halten vor der derzeitigen Haushaltslage der Stadt eine Erhöhung der Entschädigung weder für gerechtfertigt noch für vermittelbar. Wir planen für den Haushalt 2026 mit einem Jahresdefizit von fast 17 Millionen. Eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen passt dazu haushaltspolitisch überhaupt nicht ins Bild“, so der Fraktionsvorsitzende Christoph Hinrichs von der BfG abschließend.

Kurznachrichten Geesthacht

 


Verkehrsbehinderungen an der Norderstraße
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Geesthachter Norderstraße einstellen. Für Arbeiten an einem Stromanschluss werden in der Zeit vom 15. Dezember bis voraussichtlich 24. Dezember auf Höhe der Hausnummer 10 zeitweise Absperrungen im Bereich des Gehwegs und der Fahrbahn notwendig.


Sprechstunde der Geesthachter Behindertenbeauftragten
Heike Lehmann, Geesthachts Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, geht in die Weihnachtsferien. Vom 22. Dezember bis zum 2. Januar finden darum keine Sprechstunden statt. Die nächste Sprechstunde ist dann für Donnerstag, 8. Januar 2026, vorgesehen. Heike Lehmann bietet regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr und an jedem letzten Dienstag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen am Markt 5 bis 7 ihre offene Sprechstunde an. Menschen mit Handicap können sich in dieser Zeit mit Fragen und Anliegen bei ihr melden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratungsräume sind barrierefrei, die Beratung ist kostenfrei. Grundsätzlich ist Heike Lehmann telefonisch unter 0151-252 628 98 sowie per Email unter kontakt@geesthacht-beauftragter.de erreichbar.


Verkehrsbehinderungen in Geesthacht
Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Behinderungen an der Berliner Straße in Geesthacht einstellen. Aufgrund von Pflege- und Fällarbeiten an mehreren Bäumen werden in der Zeit vom 15. bis zum 18. Dezember jeweils zwischen 9.30 Uhr und 15 Uhr im Rahmen von Tagesbaustellen temporär der Gehweg und die Fahrbahn gesperrt.


 Alkohol- und Drogenberatung
Die Alkohol- und Drogenberatung teilt mit, dass ab sofort die offenen Sprechstunden wieder stattfinden. Diese finden statt: dienstags von 16 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 11 Uhr, Markt 3 in Geesthacht und montags von 15 bis 17 Uhr, Mühlenweg 17 in Lauenburg. Zur Vermeidung von Wartezeiten wird um eine kurze telefonische Anmeldung unter 04152 / 791 48 gebeten.


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