Foto: W. Reichenbächer
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Lauenburg (LOZ). Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) teilt mit, dass im November bei einer Bauwerksprüfung der Bahn an der Elbbrücke Lauenburg (Bundesstraße 209) erhebliche Schäden am Gehweg festgestellt wurden. Sowohl die Tragkonstruktion als auch der Belag weisen deutliche Schwächen auf (Korrosionsschäden an der Tragkonstruktion sowie witterungsbedingte Schäden am Gehwegbelag). Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss der Gehweg daher kurzfristig vorrübergehend vom 12. Dezember bis etwa Ende März 2026 voll gesperrt werden. Die kurzfristige Sperrung und umgehende Behebung der Schäden wurden dem LBV.SH vom Brückenprüfer der DB Infra GO AG vorgegeben.

Mit Hochdruck

Sowohl die Straßenbauverwaltung als auch die DB InfraGO AG als Brückeneignerin arbeiten mit Hochdruck an einer schnellen Reparatur: Es werden Sanierungsarbeiten am Gehwegbelag sowie Sicherungsmaßnahmen an der Tragkonstruktion (unterhalb der Brücke) durch den Aufbau eines Gerüstes ausgeführt. Die Kosten für die kurzfristige Sanierungsarbeiten trägt der Bund. Die Höhe der Kosten können derzeit noch nicht vorausgesagt werden.

Nutzbarkeit erhalten

Der Fußweg wird in einem gesicherten Bereich über die Fahrbahn geführt. Daher muss die Fahrbahn auf eine Spur verengt werden. Kraftfahrzeuge werden über eine mobile Ampel gelenkt und mit 30 Stundenkilometern am Baubereich vorbei geführt. Ortsansässige werden wenn möglich gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

Hintergrund

Die im Jahr 1951 errichtete kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke führt die Bundesstraße 209 sowie die Eisenbahnstrecke Lübeck–Lüneburg über die Elbe und verbindet Schleswig-Holstein mit Niedersachsen. Das Bauwerk ist im Eigentum der DB InfraGO AG. Die Fahrbahn, die Übergangskonstruktionen der B 209 sowie der Gehwegbelag befinden sich jedoch in der Zuständigkeit des LBV.SH.

Der LBV.SH setzt diejenigen Erhaltungsmaßnahmen um, welche die Straßenbauverwaltung betreffen. Darüber hinaus gewährleistet der LBV.SH die Verkehrssicherheit der Bundesstraße und des Gehwegs. Die federführende Planung der gesamten Brücken-Instandsetzung liegt indes bei der DB InfraGO AG.

Immer informiert

Informationen zum Bauwerkszustand und zum Fortschritt der Sanierungsmaßnahmen veröffentlicht der LBV.SH fortlaufend über Pressemitteilungen sowie unter www.schleswig-holstein.de/b209-lauenburg im Internet. Langfristig plant der LBV.SH eine neue B 209-Brücke. Informationen zur Planung des Neubaus finden sich unter www.schleswig-holstein.de/elbquerung-lauenburg.

Kurznachrichten Lauenburg


Sperrung Straßenbrücke Basedow-Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal
Die Straßenbrücke von Basedow nach Lanze über den Elbe-Lübeck-Kanal wird abgerissen und anschließend neu gebaut. Die vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beauftragten Arbeiten sollten am 5. Januar starten. Witterungsbedingt wurde der Beginn der Arbeiten auf den 13. Januar verschoben. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Sommer 2027, so dass eine Überquerung des Kanals an dieser Stelle nicht möglich sein wird. Dieses gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Von der Sperrung betroffen ist auch der Geh- und Radweg entlang des Kanals. Eine Umleitung wird ausgeschildert.


Demenzberatung
Die Koordinierungsstelle Demenz bietet in Lauenburg einmal monatlich Demenzberatung an. Fragen rund um das Thema werden mit viel Zeit besprochen. An jedem 4. Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Fürstengarten 29 (Erdgeschoss) individuell, unabhängig und kostenfrei beraten lassen. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Infos: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Beratung des Pflegestützpunktes
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden 2. Donnerstag im Monat im Haus der Begegnung, Fürstengarten 29, von 9-12 Uhr, individuell, kostenfrei und unabhängig Beratungen rund um das Thema Pflege an. Der Zugang ist derzeit nur über die Schmiedestraße möglich. Nadine Fauck vom Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen. Aufgrund der aktuellen Lage sind persönliche Beratungen vor Ort nur unter telefonischer Terminvereinbarung vorab und unter Einhaltung der Hygieneregeln möglich. Der Pflegestützpunkt ist telefonisch erreichbar unter 04152 / 80 57 95 oder per E-Mail unter info@pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de


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