Einen bunten Nachmittag für Groß und Klein zugunsten der Orgel in Mölln bieten KMD Susanne Bornholdt und Hartmut Ledeboer. Foto: Sabine Riege/Stiftung Herzogtum Lauenburg
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Bei einem Benefiz-Orgel-Nachmittag für die historische Orgel in Mölln am 21. Februar können Groß und Klein eine Orgel zusammenbauen, Musik hören und mehr

Mölln (tk). Eine Orgel selbst zusammenbauen, Musik hören und dabei Essen und Trinken genießen – das können kleine und große Besucher am Sonnabend, 21. Februar, von 14.30 bis 18.30 Uhr im Stadthauptmannshof in Mölln (Hauptstr. 150). Unter dem Motto "...der Orgel zum Segen" laden der Orgelbauverein Mölln und KMD Susanne Bornholdt zu einem Benefiznachmittag für die historische Scherer-Bünting-Flentrop-Orgel der Möllner St.-Nicolai-Kirche ein.

Ein Nachmittag zugunsten der einzigartigen historischen Orgel in Mölln

Das Instrument wurde 2022 aufwändig restauriert. "Es ist ein einzigartiges Zeugnis der Orgelbaukunst und lebendige Klanggeschichte", sagt Hartmut Ledeboer vom Möllner Orgelbauverein. "Die Orgel verfügt über den größten Bestand an historischen Pfeifen des Orgelmeisters Jacob Scherer 1558 und kostbare Pfeifen der gotischen Vorgängerorgel von 1436.“

Aus der kostenintensiven Restaurierung ist trotz großer Bemühungen des Vereins und der Gemeinde immer noch ein Finanzierungsdefizit offen. Hartmut Ledeboer und KMD Susanne Bornholdt hoffen nun auf Spenden und Aufmerksamkeit durch einen bunten Nachmittag rund um das Thema Orgel.

Eine Orgel selbst zusammenbauen: Die "Doe-Orgel"

Gleich dreimal gibt es an dem Nachmittag die Gelegenheit, einen Orgelbausatz selbst zusammenzubauen. "Wir laden Kinder ab 7 Jahren dazu ein, genauso wie Erwachsene, die immer schon wissen wollten, wie eine Orgel funktioniert", sagt Susanne Bornholdt.

Die mobile "Doe-Orgel" (von niederländisch doen = tun) wurde speziell entwickelt, um die Funktionsweise einer Orgel kennenzulernen. Der Aufbau des Bausatzes mit über 120 Einzelteilen, bestehend aus Orgelpfeifen, Tasten, Windlade, Balg, Rahmen und weiteren mechanischen Teilen, dauert in einer kleinen Gruppe ca. 40 Minuten und findet um 14.30 Uhr, 15.45 Uhr und 17.00 Uhr statt.

Drei Kurzkonzerte mit Tasten, Flöten und Gesang

Nach dem Aufbau der Doe-Orgel gibt es jeweils ein Kurzkonzert „von Flöten und Tasten“. Um 15.15 Uhr, 16.30 Uhr und 17.45 Uhr spielen Hartmut Ledeboer (Flöten) und Susanne Bornholdt (Orgel) Musik von Carl Philipp Emanuel Bach, Carl Joachim Andersen, Johann Gottfried Müthel und Lili Boulanger. Um 16.30 Uhr kommen auch der Möllner Kinderchor und die „Spatzen“ dazu.

Ein reiches kulinarisches Angebot

Zwischendurch stehen für die Besucher:innen eine große Auswahl an Suppen (auch als "Suppentasting") und verschiedene Getränke zum Kauf bereit, gegen Spende gibt es ein reiches Kuchenangebot und Kaffee. Der Eintritt erfolgt ebenso gegen Spenden. Da der historische Raum im Stadthauptmannshof nur für 125 Personen zugelassen ist, finden bei großer Nachfrage weitere Konzerte statt.

Der Zeitplan des Benefiz-Nachmittags

14.30 Uhr: Aufbau der Doe-Orgel

15.15 Uhr: Kurzkonzert „von Flöten und Tasten“: Hartmut Ledeboer und Susanne Bornholdt, Musik des Möllner Komponisten Johann Gottfried Müthel trifft auf die Komponistin Lili Boulanger

15.45 Uhr: Aufbau der Doe-Orgel

16.30 Uhr: Kurzkonzert „begleitet von Flöten und Tasten“: Möllner Kinderchor und Spatzen, Hartmut Ledeboer und Susanne Bornholdt

17.00 Uhr: Aufbau der Doe-Orgel

17.45 Uhr: Kurzkonzert „von Flöten und Tasten“: Hartmut Ledeboer und Susanne Bornholdt, Musik des Hamburger Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach begegnet Musik des dänischen Komponisten und Flötisten Carl Joachim Andersen und verabschiedet sich mit einer Nocturne der französischen Komponistin Lili Boulanger

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