HerzogTumult im Kurpark Mölln ein voller Erfolg: 8.000 Besucher erlebten einen tollen Tag der Jugendarbeit

Foto: hfr
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Mölln (LOZ). Rund 8.000 Besucher und Besucherinnen eroberten am Sonntag den Möllner Kurpark, um bei HerzogTumult dabei zu sein. Zum dritten Mal luden der Kreisjugendring Herzogtum Lauenburg (KJR) zusammen mit dem Tourismus- und Stadtmarketing Mölln ein zum Aktionstag zur Kinder- und Jugend(verbands-)arbeit im Kreis Herzogtum Lauenburg.

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Sechs Stunden boten 32 Jugendverbände, Vereine und Organisationen bei bestem Wetter ein kurzweiliges Programm. „Wir sind begeistert, dass wir heute so vielen Kindern, Jugendlichen und Familien zeigen konnten, was Jugendarbeit ausmacht“, sagte ein sichtlich stolzer Julian Schlicht, 1. Vorsitzender des KJR. „Kinder- und Jugendverbandsarbeit ist bunt, vielfältig, an den Interessen der jungen Menschen orientiert, freiwillig und demokratisch organisiert. Junge Menschen können Erfahrungen sammeln, sich ausprobieren, ihre Freizeit gestalten und sich engagieren. Sie erleben spielend Bildung erweitern ihre Kompetenzen und Fähigkeiten“, so Schlicht weiter.

Egal ob die Jugendfeuerwehren, die DLRG-Jugend, das Jugendrotkreuz, die THW-Jugend, die Arbeiter-Samariter-Jugend, das Jugendrotkreuz, die Kreissportjugend, der Kreissportfischerverband und die Sportvereine, das Jugendpfarramt, die Tierschutzjugend, die Pfadfinder aus Krummesse, die Naturschutzjugend, die Jugendringe und Jugendzentren aus Mölln und Ratzeburg, der NABU Büchen, der Schiffsmodellclub Gudow, das Familienzentrum, die Familienberatung, das Lebenshilfewerk, die Behindertenbeauftragte, der Offene Kanal Lübeck, de Plattdüütsche Inge Pusback oder der Kreisjugendring – alle zeigten, was sie Kindern und Jugendlichen regelmäßig bieten.

Lachende Kindergesichter, engagierte Jugendliche und interessierte Eltern waren den gesamten Tag über im Kurpark zu sehen. Dass Jugendarbeit mehr ist als viel Spaß und Freude, konnte man überall erleben. „Die Vereine bieten den Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung, denn hier erweitern sie ihre Kompetenzen, sammeln neue Erfahrungen und können mitbestimmen, was passiert“, so Ute Ostendorf, Projektleiterin des KJR.

Neben dem Informieren stand aber auch das Ausprobieren und Erleben im Vordergrund. Bei den Pfadfindern wurde am Lagerfeuer in der Jurte Popcorn und Pfannkuchen gebrutzelt und bei der Naturschutzjugend konnte man selber Feuer machen. Ein paar Meter weiter boten der Crossboccia-Parkour der Kreissportjugend, die Bubble-Balls des KJR, das Soccer-Ei des TSV Seedorf-Sterley und Juggern beim Breitenfelder Sportverein Möglichkeiten zum Bewegen und Austoben. Bogenschießen beim TSV Schwarzenbek, Modellschiffe steuern beim Schiffsmodellclub oder Magnetfischen beim Kreissportverband standen auf dem Programm. Ein wirklicher Hingucker war auch die Flughafenfeuerwehr-Hüpfburg der Kreisjugendfeuerwehr. Während es am Kletterturm der Möllner Sportvereinigung hoch hinausging, ging es heiß her bei der THW-Jugend am heißen Draht. Bei der DLRG-Jugend testete man beim Baderegel-Memory sein Wissen und das Jugendrotkreuz war mit verletzten Teddys und einem Gerätewagen angerückt. Erholung gab es bei den plattdüütschen Geschichten von Inge Pusback und dem Aktionstheater Charivari. Beim Erfahrungsfeld Barriere des Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow, den Stationen zur Sinneswahrnehmung des Kreissportverbandes und beim Cowkickern des Jugendpfarramtes gab es so manchen Aha-Effekt.

„Es ist eine tolle Stimmung und wir haben einen enormen Zulauf“, freute sich auch Kathrin Thomann vom Tourismus- und Stadtmarketing der Stadt Mölln.

„Jugendverbände und Jugendringe sind Werkstätten der Demokratie. Kinder und Jugendliche können sich einbringen, übernehmen Verantwortung für sich und andere und erfahren wie wertvoll gelebte Demokratie ist. Deshalb nutzen wir diesen Tag heute auch, um auf die Kommunalwahl hinzuweisen“, so Arne Strickrodt, Geschäftsführer des KJR. Zum Thema konnten sich die Besucherinnen und Besucher auf einer transparenten Tafel mit Worten oder Bildern Gedanken machen, diese mit bunten Farben darstellen und sich dann mit der Tafel fotografieren lassen. Entstanden ist eine über den Aktionstag wachsende Ausstellung, die direkt am Zelt gezeigt wurde und immer mehr Besucherinnen und Besucher anzog.

Auf der Bühne im Kurpark präsentierten sich derweil Jugendbands und Tanzgruppen. So begeisterte die BigBrassCompany des Marion-Dönhoff-Gymnasiums mit Latin-, Funk-, Swing- und Rockstücken. Das Bibel-Musical Hosianna aus Geesthacht trug Ausschnitte aus ihrem aktuellen Projekt vor. Die Kindertanzgruppen der Türkischen Gemeinde Mölln und die Disco-Kiddies des Breitenfelder Sportvereins zeigten verschiedene Tänze. Der Krummesser Spielmannszug „Die Durchstarter“ unterhielt mit Schalmeienmusik. Die Sportakrobaten der Möllner Sportvereinigung beeindruckten mit verschiedenen Choreographien. Die Musikband Saitenhieb und die Solokünstlerin Maybritt Wilcken überzeugten mit Coversongs aus den letzten Jahrzehnten.

„HerzogTumult war erneut eine gelungene Veranstaltung mit einem unglaublich vielfältigen Angebot. Es war stets ein fröhliches Mit- und Füreinander. Unser Dank gilt den vielen Vereinen und Organisationen sowie unserem tollen Kooperationspartner, dem Tourismus- und Stadtmarketing Mölln“, resümierte Eugenia Roo, 2. Vorsitzende des KJR, die das ehrenamtliche Engagement in den Vordergrund rückte. Davon waren ebenso der Schirmherr von HerzogTumult, Landrat Dr. Christoph Mager, als auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung beeindruckt, die der Einladung des KJR gefolgt waren und mit verschiedenen Vereinen ins Gespräch kamen.

Kurznachrichten Mölln


Eingeschränkte Öffnungszeit des Luisenbades
Am Samstag, 29. Juni, findet im Luisenbad die 75. Jubiläumsfeier der DLRG statt. Das Luisenbad ist an diesem Tag nur bis 17 Uhr für den Badebetrieb zugänglich. Ab 17 Uhr ist das Gelände des Luisenbades nur für die Gäste der geschlossenen Gesellschaft der DLRG zugänglich. Die Stadt Mölln bittet hierfür um Verständnis.


Vollsperrung der Möllner Hauptstraße im Altstadtbereich
Für die Umgestaltung des „Zentralen Einkaufsbereiches / Grubenstraße“ im Zusammenhang mit der Städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt“ ist ab dem 16. Juni die Hauptstraße im Altstadtbereich zwischen Jähnenstraße und Wasserkrüger Weg am Bauhof für den gesamten Fahrzeugverkehr voraussichtlich bis Ende Juni 2024 komplett gesperrt. Anlieger können über die Seestraße und den Kurparkparkplatz in die Wallstraße gelangen.


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