Kirche St. Georgsberg, gemalt von Ida Giesecke, um 1920. Foto: hfr
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Ratzeburg (LOZ). Das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg gibt ab sofort einen Einblick in Teile seiner Kunstsammlung mit Regionalbezug: Drei Töchter des St. Georgsberger Pastors Johann Giesecke und seiner Frau Charlotte, nämlich Ida, Helene und Hedwig, waren künstlerisch tätig. Ida studierte sogar in München, unternahm Studienreisen ins Ausland und war bei Ausstellungen des Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins vertreten.

Das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg besitzt 25 Gemälde und Zeichnungen der Schwestern, zuletzt wurde 2022 ein Teil als Schenkung aus der Familie an das Museum abgegeben. 16 von ihnen werden nun in einer kleinen Kabinettausstellung gezeigt: Im Gartensaal des Kreismuseums haben die Bilder vorübergehend einen Platz gefunden, an dem sie sehr gut zur Geltung kommen, bevor sie umfangreicher restauriert werden. In Aquarellen, Ölgemälden oder Kreidezeichnungen werden unter anderem Ratzeburg und Lübeck, aber auch die Familienangehörigen der Schwestern in der Zeit vom Ende des 19. bis in die Vierziger-Jahre des 20. Jahrhunderts wieder lebendig.

Präsentiert werden die Werke auf Staffeleien. „So entsteht der Eindruck, als hätten die Schwestern gerade den Raum verlassen, nachdem sie ihre Werke fertig gestellt haben“, sagt die Leiterin des Kreismuseum Dr. Anke Mührenberg.

Das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg ist dienstags bis sonntags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro.

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