Vincent Bethke von der Fa. Firma Bemeco und Maren Colell, Fachbereichsleiterin für Schule, Jugend und Sport bei der Stadt Ratzeburg präsentieren einen neuen Defibrillator am Ratzeburger Riemann-Sportplatz. Foto: Stadt Ratzeburg
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Ratzeburg (LOZ). Am Ratzeburger Riemann-Sportplatz wurde vor wenigen Tagen ein automatischer Defibrillator platziert. Das Gerät ist, für Notfälle leicht auffindbar, im Eingangsbereich des Sportlerheims aufgehängt, öffentlich zugänglich und gekennzeichnet. Mit einem Defibrillator lassen sich lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern durch gezielte Stromstöße beenden. Gerade dort, wo viele Menschen zusammenkommen und sich körperlich betätigen, ist es daher immer sinnvoll, ein solches Gerät vorzuhalten.

Die automatisierten Varianten für den öffentlichen Raum sind inzwischen kinderleicht zu bedienen. Einmal geöffnet, kommuniziert der Defibrillator mit dem Hilfegebenden und gibt genaue Anweisungen, was zu tun ist. Sie haben sich in der Praxis seit vielen Jahren bewährt und schon häufig Leben retten können. Natürlich hofft die Stadt Ratzeburg, dass das neue Gerät am Riemannsportplatz nie zum Einsatz kommen muss. Aber in dem Wissen, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer noch die Todesursache Nummer eins in Deutschland sind, ist es eine richtige und wichtige Investition, gerade am Riemann-Sportplatz.

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