Foto: hfr
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Schwarzenbek (LOZ). Immer wieder landen schmutzige und kaputte Kleiderspenden sowie anderer Müll in den Kleidercontainern. Für die ehrenamtlichen Sortierteams bedeutet das viel extra Arbeit.

Gespendete Kleidung, die am DRK-Zentrum in der Bismarckstraße abgegeben wird, wird dort alle 14 Tage für den Verkauf im Kleiderladen vorsortiert. Leider befinden sich unter den Spenden oft auch völlig verdreckte Schuhe, kaputte Kleidung, alte Teppichreste und ähnlicher Müll.

Das bedeutet für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht nur einen zusätzlichen Arbeitsaufwand, sondern sorgt auch für Frustration: „Das Sortieren machen wir wirklich gern. Aber leider müssen wir immer wieder feststellen, dass Dinge in den Altkleidercontainern entsorgt werden, die dort nicht hineingehören. Dadurch werden teilweise auch sehr gut erhaltene Kleiderspenden in Mitleidenschaft gezogen“, so Anne-Gret Heyduck, die die Seniorenarbeit im DRK leitet.

Ähnlich sehen das auch die Ehrenamtlichen, die im Kleiderladen am Bahnhof mitarbeiten und sich dort immer montags zum Sortieren treffen: „Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Kleiderspenden bekommen. Die allermeisten davon sind auch in einem guten Zustand und werden manchmal sogar frisch gebügelt bei uns abgegeben. Manchmal gibt es aber auch schwarze Schafe, die kaputte Spielsachen oder völlig verdreckte Ware in die Container werfen“, so Ellen Lange, Mitarbeiterin des Kleiderladens.

Zum Teil sorgt auch die EU-Abfallrahmenrichtlinie für Verwirrung bei Spenderinnen und Spendern. Demnach dürfen alte Kleidungsstücke und Textilien seit Jahresanfang nicht mehr im Restmüll entsorgt werden. Das ist richtig und vor dem Hintergrund von Müllreduzierung sicherlich auch sinnvoll. Doch für nicht mehr nutzbare Kleidung fehlen bislang die notwendigen Sammelsysteme sowie die geeigneten Verwertungsverfahren, um Textilfasern großflächig zur Wiederverwertung recyceln zu können. Daher raten z.B. die Verbraucherzentrale Hamburg, die Deutsche Kleiderstiftung sowie Abfallwirtschaftsbetriebe, kaputte, verschmutzte und daher nicht mehr tragbare Kleidung weiterhin in den Restmüll zu geben.

Wer Kleidung spenden möchte, sollte deshalb darauf achten, dass diese sauber ist. Wer sich unsicher ist oder eine Frage zu seiner Kleiderspende hat, kann sich gern an das Büro des DRK-Ortsvereins unter 04151 / 37 75 wenden.

Kurznachrichten Schwarzenbek


Weihnachtskonzerte mit Sing Sang Song
Der VHS Chor Sing Sang Song lädt zum diesjährigen Weihnachtskonzert ein: „Freuen Sie sich auf einen festlichen Abend voller Musik, Wärme und besinnlicher Stimmung.“ Am Sonntag, 7. Dezember, findet um 18 Uhr das erste Konzert in der Katholischen Kirche St. Michael; Haselgrund 1 in Schwarzenbek statt. Unter der Leitung von Dmitri Tepliakov erklingen traditionelle Weihnachtslieder, moderne Arrangements und festliche Chormusik, die auf die Adventszeit einstimmen. Ein weiteres Weihnachtskonzert ist am Samstag, 13. Dezember, um 17 Uhr in der Kirche Güster, Am Dorfplatz 1, zu erleben. Der Eintritt ist jeweils frei. Der Chor freut sich über eine Spende und mit den Gästen gemeinsam die Adventszeit zu feiern.


 Demenzberatung
Jeden 2. Donnerstag im Monat von 8.30 bis 12.30 Uhr können sich Angehörige und Menschen mit Gedächtnisproblemen im Amt Schwarzenbek-Land, Gülzower Straße 1 beraten lassen. Sie finden Informationen über die Krankheit und den Umgang damit, über Angebote zu Unterstützung und Hilfe sowie ein offenes Ohr für Sorgen und Ängste. Unabhängig und kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten, es gelten die aktuellen Regeln. Weitere Informationen: Barbara Hergert, Koordinierungsstelle Demenz, Telefon 04542 / 83 84 670, info@koordinierungsstelle-demenz.de


Persönliche Beratung durch den Pflegestützpunkt im Amt Schwarzenbek-Land
Der Pflegestützpunkt im Kreis Herzogtum Lauenburg bietet jeden Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr individuelle, kostenfreie und unabhängige Beratungen rund um das Thema Pflege in Schwarzenbek an. Lars Koßyk nimmt sich Zeit für vertrauliche Gespräche, berät zu den bestehenden Angeboten und unterstützt bei der Organisation von Hilfen, z.B. bei der Beantragung eines Pflegegrades. Das Beratungsangebot findet ab sofort in den Räumlichkeiten des Amtes Schwarzenbek-Land, Gülzower Straße 1, Trauzimmer in Schwarzenbek statt. Die Beratung ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter Telefon 04542 / 82 65 49 und unter Einhaltung der 3G-Regel möglich. Weitere Informationen auf der Homepage unter www.pflegestuetzpunkt-herzogtum-lauenburg.de.


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