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Schwarzenbek (sun). Nach nur vier Monaten Bauzeit begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Brackmann beim Richtfest am 7. März die Gäste aus Handwerk, Politik, Wirtschaft und Verwaltung und verriet, wie die Raiba künftig den Kunden mehr Service bieten will. Bei der Grundsteinlegung machte Geschäftsstellenleiterin Svenja Staneck Mitte November 2017 noch ein Geheimnis aus dem neuen Dienstleistungskonzept der Raiffeisenbank eG Lauenburg/Elbe.

„Die Raiffeisenbank steht für eine klare Linie und die zeigt sich auch bei diesem modernen Gebäude mit klaren Linien, das wir hier in einer 1A-Lage mitten in Schwarzenbek errichten“, so Norbert Brackmann. 1.500 Quadratmeter Bürofläche entstehen, die neben der Schwarzenbeker Raiba-Filiale auch das Jobcenter beherbergen werden. Außerdem verriet Brackmann, dass eine Hautärztin nach Fertigstellung, die geplant ist für Ende 2018, ihre Praxis hier eröffnen wird. Mit weiteren Mietern laufen die Verhandlungen noch.

Die Bankfiliale wird so konzipiert sein, dass die Kunden ihre Schließfächer mit einem Fahrstuhl jederzeit erreichen können, 24 Stunden an 365 Tagen. Außerdem soll das Beraterteam von drei auf sechs Berater verdoppelt werden. Die Raiba will so mehr Dienstleistungen anbieten und im wachsenden Schwarzenbeker Markt neue Kunden gewinnen.

Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig begrüßte den Neubau als ein besonderes Gebäude, das Entrée zur Schwarzenbeker Innenstadt. „Diese Planung war sicher keine leichte Aufgabe für den Architekten zwischen der neugotischen Backstein-Kirche, den verputzten Geschäftsgebäuden mit Jugendstilelementen und dem Rathaus aus den 1980er Jahren mit den prägenden blauen Elementen. Aber es ist gut gelungen.“

Auf die jüngst erneut in der Einwohnerfragestunde geäußerte Kritik an dem Neubau statt des Erhalts einer freien Fläche ging die Bürgermeisterin in einem kurzen Satz ein: „Wir sollten jetzt das rückwärtsgewandte Denken verlassen und nach vorne schauen.“

Bankvorstand Thomas Göthling sprach den Wunsch aus, dass die Schwarzenbeker Filiale an dieser Stelle in den nächsten 100 Jahren Bestand haben wird. „Wir danken den Handwerkern für ihre Arbeit, die sie hier in hervorragender Qualität geleistet haben trotz des harten Winters.“ Göthling überreichten dem kürzlich verunglückten, inzwischen auf dem Weg der Genesung befindlichen Bauarbeiter einen Präsentkorb.

In der Öffentlichkeit wurde in den letzten Tagen Unmut darüber geäußert, dass ein stadtbildprägender Baum entgegen den Planungen der Stadt gefällt wurde. Die beauftragte Firma nahm dazu öffentlich Stellung. Sie betonte, dass der Baum im Wurzelbereich durch Bauarbeiten so geschädigt wurde, dass der Erhalt des Baums an dieser exponierten Stelle im Stadtbild nicht möglich war.

Bei ungemütlichen Winterwetter brachte der Zimmermann den traditionellen Segensspruch aus, der den weiteren Bauverlauf und die spätere Nutzung begleiten soll. Mit einem Imbiss in dem mit Folien witterungsgeschützten Innenbereich klang das Richtfest aus. In den kommenden Monaten werden die Innenarbeiten den modernen Neubau vervollständigen, bis Ende 2018 die Inbetriebnahme gefeiert werden kann.

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