Print Friendly, PDF & Email

Neue Säule steht verkehrsgünstig in der Nähe der Kreuzung der B207, B209 und B404

Lesezeit: 3 Minuten

Schwarzenbek (LOZ). Die Stadt Schwarzenbek geht einen weiteren wichtigen Schritt bei der Energiewende: In direkter Nähe zu den Bundesstraßen B207, B209 und B404 wurde jetzt eine Ladesäule mit zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Die Säule steht am Netzcenter von Schleswig-Holstein Netz in der Möllner Straße, wurde durch die HanseWerk-Gruppe in Kooperation mit E.ON Drive errichtet und wird durch HanseWerk betrieben.

Netzcenter-Leiter Thomas Boldt sagte anlässlich der Einweihung: „Die neue Ladesäule in Schwarzenbek verbessert die Lade-Infrastruktur im Kreis Herzogtum Lauenburg. Der Standort in Nähe dreier Bundesstraßen ist für eine Ladesäule ideal. Je weiter die Infrastruktur ausgebaut wird, desto größer wird die Motivation, auf ein Elektro-Auto umzusteigen.“

Die neue Ladesäule in Schwarzenbek kostet inklusive des Netzanschlusses rund 10.000 Euro. Eine Investition, die sich dank staatlicher Förderung jedoch lohnt. Anna Günther, Projektleiterin bei HanseWerk, erläutert: „Wir bieten für unsere Kunden einen Rundumservice für E-Ladesäulen, von der Errichtung über den Netzanschluss bis zum Betrieb. Zu diesem Service gehört auch, dass wir unsere Kunden bei der Beantragung der zahlreichen staatlichen Förderungsmöglichkeiten unterstützen.“

In diesem Fall wird HanseWerk die Förderung für eine eigene Ladesäule beantragen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Ladesäule mit rund 4.000 Euro, was etwa 40 Prozent der Gesamtkosten entspricht, durch den Bund gefördert wird. 6.000 Euro werden durch HanseWerk selbst getragen. Hinzu kommen die Kosten für den laufenden Betrieb, die sich auf rund 700 Euro im Jahr belaufen. Die neue E-Ladesäule ist eine von insgesamt 13 Säulen, welche die HanseWerk-Gruppe an seinen Netzcentern auf eigene Kosten errichtet.

„Insbesondere in der Nähe von Haupt- und Fernverkehrsstraßen ist die Errichtung von Ladesäulen besonders lohnend“, sagt Anna Günther. „Es gibt in Schleswig-Holstein noch großes Potenzial beim Ausbau der Ladeinfrastruktur, beispielsweise auch mit Blick auf den Fernverkehr nach Skandinavien.“ Nutzer, die sich über die genauen Standorte von E-Ladesäulen informieren möchten, haben dazu im Internet auf Plattformen wie www.goingelectric.de die Möglichkeit.