Raiffeisenbank vollzieht den ersten „Spatenstich“

 

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Schwarzenbek (LOZ/wre). Der Spatenstich ist vollzogen, nun kann für etwa 5 Millionen Euro das neue Geschäftshaus der Raiffeisenbank Lauenburg/Elbe in Schwarzenbek zügig gebaut werden, auch wenn so mancher Bürger vor der Kirche gern weiterhin einen freien Platz gehabt hätte. Die Baugenehmigung wurde bereits am 12. Dezember 2016 erteilt. „Wir wollen noch in 2018 einziehen“, erklärt Raiba Vorstand Rudolf Grothmann.

Nun hat auch das Landeskriminalamt die Überprüfung der Grundstücke auf Kriegsaltlasten ihre Untersuchung abgeschlossen. Aus Sicht des Kampfmittelräumdienstes bestehen für die durchzuführenden Bodenarbeiten keine Bedenken. „Durch die Unterbesetzung dort hat sich der Baubeginn um drei Monate verzögert“, erklärt Architekt Marcel Rafi Bakhsh die Verzögerung.

Gemeinsam mit den Vorständen Rudolf Grothmann und Thomas Göthling, Geschäftsstellenleiterin Svenja Staneck, dem Architekten Marcel Rafi Bakhsh und der Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig vollzog Aufsichtsratschef Norbert Brackmann den ersten Spatenstich.

„Wir freuen uns über den ersten Spatenstich als Zeichen für den Beginn der Bauarbeiten. Das Gebäude wird Impulse für die Raiffeisenbank in Schwarzenbek aber auch die Wirtschaft setzen“, so Brackmann. „Das ist ein großartiger Tag“, ergänzt Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig, „es werden Arbeitsplätze geschaffen und die Innenstadt belebt.“

Neben der Raiffeisenbank werden die Räume an Mieter aus dem Bereich Medizin und Dienstleistung vermietet. „Es sind aber noch keine Verträge unterschrieben“, so Grothmann, „aber wir sind sicher die Räume gut vermieten zu können.“

Der Neubau wird das Stadtbild prägen. In dem nach den neuesten, energetischen Erkenntnissen geplanten Geschäftshaus werden rund 50 hochmoderne Arbeitsplätze auf einer Fläche von 2.000 Quadratmetern geschaffen.

„Die Innenstadtbelebung kommt deutlich voran. Das Gebäude Markt 6 und 8 wird eine hohe Besucherfrequenz haben. Das Gebäude soll jetzt zügig fertiggestellt werden“, so die beiden Bankenvorstände. Der Rohbau soll in diesem Jahr stehen, zum Ende 2018 könnte die Raiffeisenbank dann einziehen.

Auf den Umzug freut sich auch Filialleiterin Svenja Staneck schon sehr. Ihre Filiale wird in Zukunft eine doppelt so große Grundfläche aufweisen. „Durch die größere Filiale können wir noch mehr Beratungskompetenz in allen Finanzangelegenheiten in Schwarzenbek bieten“, berichtet Svenja Staneck. Für das alte Gebäude gibt es noch keine Konkrete Verwendung. Es liegt aber bereits eine Anfrage aus dem Handwerksbereich vor.

Mit dem Gebäude entstehen drei neue Parkplätze. Da diese Zahl nach dem Baurecht nicht ausreicht muss die Bank rund 150.000 Euro Ablöse an die Stadt zahlen. „Wir haben aber tagsüber hier genug freie Stellplätze, es müssen derzeit keine neuen geschaffen werden“, erklärt Borchers-Seelig, die das Geld dann für spätere Maßnahmen bereithalten will.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Raiffeisenbank, Norbert Brackmann, bat um Verständnis für die Einschränkungen in der Verkehrssituation und den zu erwartenden Baulärm.

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