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Schwarzenbek (LOZ). 135 Angebote umfasst das Leporello, das die Familienbildungsstätte Schwarzenbek zum zweiten Halbjahr 2019 vorgestellt hat. Leiterin Kerstin Dlugi, wellcome-Koordinatorin Conny Schermann und Nadine Kukat, frisch gebackene Eltern-Kind- sowie Familienpaten-Koordinatorin stellten das Programm gemeinsam vor.

„Nach wie vor liegt unser Hauptfokus auf den passgenauen Angeboten für junge Familien“, erläutert Kerstin Dlugi. „DELFI-Kurse und Babymassage, Klangstrolche, Erste Hilfe am Kind und „fit für familie“-Themenvormittage erfreuen sich großer Beliebtheit“. Insbesondere auch junge Väter nehmen viele der Kurse wahr. Für Eltern mit Kindern über einem Jahr gibt es den Mini- und Maxi-Club, die Musikzwerge, Spielen-Malen-Matschen und Psychomotorik für unterschiedliche Altersgruppen. „Hervorheben möchten wir den Konfliktbewältigungs-Kurs „Stark ohne Muckies für Kinder von sechs bis zehn Jahren“, so Dlugi weiter. Im Jahr 2018 gab es insgesamt 285 Kurse mit 2.085 Teilnehmenden.

Stolz präsentieren die drei Frauen die neu relaunchte Internetseite, die einen gemeinsamen Auftritt mit der Familienbildungsstätte in Lauenburg darstellt und jetzt smartphonefähig ist. „Interessierte können sehen, ob ein Kurs in Schwarzenbek oder in Lauenburg noch freie Plätze hat und wenn er oder sie mag, sich sogleich anmelden.“ Auch der Social Media-Auftritt mit Facebook soll künftig bespielt werden. „Das wird zu meinem Aufgabenbereich zählen“, freut sich Nadine Kukat.

Und es kann bald ein Jubiläum gefeiert werden: das wellcome-Projekt wird in Schwarzenbek 15 Jahre jung. „Wir im Südkreis im Herzogtum Lauenburg waren einer der ersten Standorte“, informiert Koordinatorin Conny Schermann. Insgesamt gebe es 250 Standorte bundesweit. 17 Ehrenamtliche zählt das Projekt aktuell, ganze 106 Ehrenamtliche waren und sind in den 15 Jahren aktiv und unterstützten bis dato 191 Familien mit 5.639 Stunden. „Vielleicht schaffen wir noch die 200. Familie in diesem Jahr“, lacht Schermann. Erfreulich: Der Kreis hat seine Zuschussgelder für wellcome erhöht. Davon konnte die wöchentliche Arbeitszeit für Conny Schermann von fünf auf sechs Stunden erhöht werden.

Und auch vom Land gab es Geld – 430.000 Euro für alle 31 Familienbildungsstätten im Land. Für Schwarzenbek gab es davon 13.000 Euro für 2019. Gefordert hatten die Einrichtungen im vorigen Jahr zwei Millionen Euro für kostenfreie, qualitativ hochwertige Eltern-Kind-Angebote im ersten Lebensjahr. „Dennoch hilft dieses Geld natürlich, wir konnten die Kosten für alle DELFI-Kurse um 20 Euro senken und Nadine Kukat als personelle Unterstützung einstellen“, so Kerstin Dlugi.

Weitere Infos, Kurse und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.fbs-schwarzenbek.de.

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