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Schwarzenbek (LOZ). Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein nimmt die letzte Etappe des Waldumbaus im Stiftungswald Rülau bei Schwarzenbek in Angriff. Ab Ende der Woche, voraussichtlich ab Freitag, 18. Oktober, werden mit einem Harvester vor allem Nadelgehölze gefällt. Die etwa einwöchigen Sägearbeiten sind mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises angestimmt und werden vor Ort von Forstexperten der Firma Silvaconcept betreut.

Mittelspecht, Kleiber und Wespenbussard, aber auch Kammmolch und Moorfrosch sowie Siebenstern und Sumpfdotterblume – sie sind Beispiele für seltene Pflanzen und Tiere, die in naturnahen Wäldern leben. Mit der Reduzierung des Nadelholzanteils im Wald werden deren Lebensräume verbessert und die heimischen Laubbäume, unter ihnen Rotbuche, Stieleiche und Bergahorn, bekommen mehr Licht und Platz zum Wachsen und auskeimen.

Gleichzeitig beugen die Waldexperten dem vermehrten Auftreten des Borkenkäfers vor, der sich in den Nadelholzbeständen breit gemacht hat. Hier werden absterbende Bäume im Umfeld des Wegenetzes und Privatgrundstücken gefällt, um für die Verkehrssicherheit zu sorgen.

Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein bittet um Verständnis, dass es während des Holzeinschlags zu kurzfristigen Sperrung von Wegen kommen kann.

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