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Schwarzenbek. (LOZ). Am Sonntag, 27. Oktober, veranstaltet die Alloheim Senioren-Residenz „Sankt Franziskus“ in Schwarzenbek wieder einen Karrieretag für Pflegeberufe mit Karrierechancen auch für Wieder- und Seiteneinsteiger.

In der Pflege lässt sich noch Karriere machen. Denn qualifizierte Fachkräfte sind weithin gesucht und die Möglichkeiten, sich in diesem weit gefächerten sozialen Berufsfeld zu verwirklichen, sind vielfältig. Um Potenziale aufzuzeigen, veranstaltet die Senioren-Residenz „Sankt Franziskus“ am 27. Oktober, von 13 bis 16.30 Uhr, einen Karrieretag für Pflegeberufe.

Angesprochen werden alle, die sich in der Pflege verwirklichen wollen. Umsteiger, die nach einer neuen Herausforderung suchen, Wiedereinsteiger, die für eine gewisse Zeit nicht mehr im Beruf tätig waren und natürlich auch Schüler und Jugendliche, die sich umfassend über das enorme Karrierepotenzial im Pflegesektor informieren möchten. Ein Job in der stationären Altenhilfe bietet vor allem Abwechslung und die Möglichkeit sich auf vielfältige Art einbringen zu können.

„Generationenübergreifend ist ein deutlicher Wechsel in der Wahrnehmung von Pflegeberufen zu erkennen“, weiß Alloheim-Residenzleiterin Britta Knabjohann-Stuff zu berichten. Denn immer mehr Menschen hätten erkannt, dass Pflegeberufe krisen- und zukunftssicher sind, vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und immense Karrierechancen bieten. „Vor allem auch junge Menschen wollen heutzutage das immense Potenzial der Pflegeberufe für sich nutzen und sehen dies als Chance das Gesundheitswesen selbst mitzugestalten“, so Knabjohann-Stuff weiter. Und obendrein biete ein Job in der Pflege auch unzählige Chancen, mit Spaß an der Arbeit zu sein. Um Interessenten umfassend informieren zu können, hat die Senioren-Residenz nun kurzerhand einen Karrieretag organisiert.

Vorgestellt werden im Rahmen der Job-Initiative diverse Karriere- und Fortbildungskonzepte, die speziell auf Berufseinsteiger, die verschiedenen Ausbildungsberufe aber auch auf Wiedereinsteiger oder Berufsfremde abgestimmt sind. „Eingeladen sind alle, die sich für die Pflege interessieren und eine Karriere in diesem zukunftssicheren Berufsfeld anstreben“, erklärt Britta Knabjohann-Stuff und freut sich mit dem gesamten Team auf regen Besuch.

Besonderes Augenmerk legen die Organisatoren auch auf den Nachwuchs. Schülern und deren Eltern soll der Karrieretag ebenso als objektive Orientierungshilfe dienen, um eine zukunftsfähige Berufsfindung zu erleichtern. Ebenso sollten sich Auszubildende, die sich nach dem dritten Lehrjahr direkt in das Berufsleben stürzen wollen, den Karrieretag nicht entgehen lassen. Wichtige Einblicke und Inspirationen finden zudem Pflegekräfte, die in der Phase der Neuorientierung sind oder auch Wiedereinsteiger, die mit Elan in ihren gelernten Beruf zurückkehren möchten. Ebenso werden Teilzeitbeschäftigungen erläutert, die besonders Müttern oder Alleinerziehenden flexible Tätigkeiten ermöglichen. Aber auch aus anderen Berufen kommend kann man zum Beispiel als Pflegeassistent einen Seiteinstieg in dieses Berufsfeld für die eigene Karriereplanung nutzen.

Für Auszubildende sind Pflege-Einrichtungen derzeit das Sprungbrett in anspruchsvolle, gesellschaftlich wichtige und vor allem krisensichere Berufe mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten und Perspektiven. Pflegeberufe stehen hoch im Kurs und werden angesichts der prognostizierten demografischen Entwicklung auch langfristig gebraucht. Ob als Pflegehelfer, examinierte Pflegefachkraft, Hauswirtschafter, Ergotherapeut, Koch oder Kaufmann im Gesundheitswesen – die Tätigkeitsfelder sind weit gefächert.

Pflegeberufe zählen auch statistisch zu den Gewinnern auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Ein ausgebildeter Altenpfleger kann aktuell rein rechnerisch aus drei gemeldeten Stellen wählen, so die „Fachkräfte-Offensive“, ein gemeinsames Projekt der Bundesministerien für Arbeit und Soziales, Wirtschaft und Energie und der Bundesagentur für Arbeit. Das Schweizer Prognos-Institut führt in seinem Deutschland-Report 2030 den Altenpflegeberuf unter 29 anderen als „Job mit Zukunft“ auf, nennt als Einstiegsgehalt für Altenpfleger rund 24.000 Euro pro Jahr und 27.000 für einen Pflegewirt. Im Vergleich dazu verdient ein Arzt nach dem Studium etwa 38.000 Euro.

Die Gesundheitsbranche ist ein wachstumsstarker Arbeitgeber. Mit 4,9 Millionen Beschäftigten zählt sie zu den größten Wirtschaftszweigen in Deutschland. In mehr als 12.000 Pflegeeinrichtungen und -diensten kümmern sich ausgebildete Fachkräfte, um hilfs- oder pflegebedürftige Menschen. Doch brauchen die momentan rund 660.000 Beschäftigten in der Altenpflege heute und in Zukunft noch mehr Verstärkung.

Goldene Zeiten für eine duale Ausbildung in einem zunehmend begehrten Trendberuf. Sie öffnet auch Quereinsteigern die Chance auf Übernahme in eine feste Beschäftigung, auf berufliche und persönliche Weiterentwicklung sowie die Möglichkeit, schon bald auf eigenen Füßen stehen zu können. Mit einer adäquaten Vergütung und besten Voraussetzungen für eine planbare Zukunft stehen Azubis in den Pflegeeinrichtungen gegenüber ihren Kollegen in manch anderen Branchen gut da.

Wer sich von den Karrierechancen in der Pflege selbst überzeugen möchte, hat bei einer Vielzahl an interessanten Praktika bei Alloheim die große Möglichkeit, sich einen ersten Eindruck über seinen neuen Traumberuf zu verschaffen.

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