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Schwarzenbek (LOZ). Seit dem heutigen Freitag, gibt es mit Norbert Lütjens einen neuen Bewerber für das Bürgermeisteramt in Schwarzenbek. Der 49-Jährige verheiratete dreimalige Familienvater hatte zu einer Pressekonferenz in das Werkstattgebäude der Louisenhof gGmbH in die Industriestraße eingeladen und gab dort seine überparteiliche Kandidatur bekannt. Damit ist er jetzt neben Bürgervorsteher Matthias Schirmacher (Grüne) der zweite Kandidat für das Amt. Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig hat sich bisher noch nicht dazu geäußert ob sie wieder antreten wird.

„Ich werde als freier Kandidat antreten, auch wenn ich viel Unterstützung in Schwarzenbek habe“, erklärt der Parteilose Lütjens, „darauf lege ich Wert“. Die dafür erforderlichen Unterschriften habe er bereits zusammen. „Diese werden am Montag in der Verwaltung abgegeben. Dann werde ich wohl im Laufe der Woche auch als offizieller Kandidat feststehen“. so Lütjens weiter.

Lütjens arbeitet seit mehr als zehn Jahren in unterschiedlichen Leitungsfunktionen für die Stadt Schwarzenbek. Über seine Tätigkeit als Jugendpfleger hinaus, widmete er sich erfolgreich weiteren Projekten. So war er von Seiten der Verwaltung z. B. für die Planung und Umsetzung des Stadtvergnügens, mehrere Messeauftritte der Stadt oder die Ausrichtung diverser Fachtage zuständig. Ferner hat er sich mit der Entwicklung eines umfassenden Konzeptes zur Wirtschaftsförderung in Schwarzenbek beschäftigt, lehrte als freier Dozent an der Universität in Lüneburg oder hält Fachvorträge im norddeutschen Raum.

Inzwischen ist er stellvertretender Fachbereichsleiter im Rathaus und unter anderem für die Bereiche offene Ganztagsschule, Schulsozialarbeit und Jugendarbeit zuständig. In den letzten zwei Jahren absolvierte er schließlich ein Masterstudium für Verwaltungsarbeit an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit den Bedingungen zur Gestaltung einer modernen Verwaltung.

Mit Schwarzenbek verbinden Lütjens zahlreiche Freundschaften und gute Kontakte auf allen Ebenen im Ort. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeiten hat er sich ein breit aufgestelltes Netzwerk in örtlichen Vereinen, Politik und Wirtschaft erarbeitet und genießt das Vertrauen einer großen Anzahl von Bürgern und Entscheidern. „Ich durfte in den vergangenen Jahren mit vielen unglaublich engagierten Schwarzenbekern tolle Projekte in der Stadt umsetzen und freue mich im Falle meiner Wahl darauf, mit viel Energie neue Ideen umzusetzen, um die Potentiale der Stadt zu heben“, berichtet Lütjens.

Entscheidungsgrundlage für seine Kandidatur seien vielfältige Gründe gewesen. So wurde er in den vergangenen Monaten von unterschiedlichsten Seiten immer wieder darauf angesprochen, ob er denn nicht bereit sei, sich als Kandidat zur Verfügung zu stellen. Dazu kamen die gemachten Erfahrungen aus dem aktuellen Studium und dem damit erworbenen Wissen darüber, wie sich Verbesserungen in der Verwaltung umsetzen lassen.

Nachdem er dann viele Gespräche mit Bürgern, politischen Fraktionen, Multiplikatoren und Verantwortlichen geführt habe, sei schließlich die Entscheidung herangereift und im „Familienrat“ zusammen mit seiner Frau gefallen. Dabei sei ihm klar, dass es viel zu tun gibt; „Schwarzenbek hat aktuell zahlreiche ungeklärte Sachthemen, die abgearbeitet werden müssen. Dafür brauchen wir eine gute Kommunikation, so dass Politik und Verwaltung vertrauensvoll an einem Tisch zusammenarbeiten.“

Als Themen nannte er beispielhaft die finanzielle Lage der Stadt, die Wirtschafts- und Schulentwicklung, die Umsetzung und Fortschreibung des Klimakonzeptes sowie die Unterstützung des Ehrenamtes. Hier will Lütjens mit ganzer Kraft seine Fähigkeit einsetzen, Menschen miteinander zu verbinden und für die Sache zu verhandeln. In Schwarzenbek habe er die Erfahrung gemacht, dass er mit seiner Argumentation in Verwaltung und Politik immer auf offene Ohren gestoßen sei und so Projekte umsetzen konnte. Über die aktuellen Sachthemen hinaus, sei es aus seiner Sicht aber auch notwendig, sich vermehrt Gedanken über die zukünftige Entwicklung der Stadt zu machen. Hierfür bedürfe es einer gemeinsamen von Bürgern, Politik und Verwaltung getragenen Strategie, die dann verbindlich umgesetzt werden müsse. „Ein wichtiges Thema ist auch Vertrauen zwischen Politik, Verwaltung und Bürgern aufzubauen“, so Lütjens. Dies habe Priorität. Ein Thema, das in der Vergangenheit nicht immer funktionierte. Lütjens verweist dabei auf sein gutes Netzwerk und ist sich sicher, das nötige Vertrauen aufbauen zu können.

Wer Norbert Lütjens näher kennenlernen möchte, kann ihm auf Instagram folgen oder sich auf seiner Homepage unter www.norbert-luetjens.de informieren. Diese wird Mitte nächster Woche freigeschaltet und bis zur kommenden Wahl am 17. Mai immer weiter ausgebaut. Lütjens will aber auch den klassischen Wahlkampf betreiben wie etwa der Besuch vieler Veranstaltungen, Marktständen und das Gespräch an der Haustür suchen. „Der Wahlkampf wird ausschließlich von mir finanziert, es gibt keine Sponsorengelder“, versichert Norbert Lütjens zum Abschluss.

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