Print Friendly, PDF & Email

„Nein zur Zwangsmitgliedschaft in der Pflegeberufekammer“

Lesezeit: 1 Minute

Schwarzenbek (LOZ). Am Freitag, 6. März, treffen sich die Mitglieder des Kreisverbandes der Partei Die Linke Herzogtum Lauenburg zu ihrer Jahreshauptversammlung.

Neben der Wahl eines neuen Kreisvorstandes und der Delegierten für den Landesrat sowie für die Landesparteitage steht das Thema Pflegeberufekammer im Mittelpunkt der Veranstaltung. Hierzu ist der Landessprecher der Partei Hanno Knierim eingeladen und wird über den Widerstand der Beschäftigten gegen die von der (vorherigen) Landesregierung verordnete Zwangsmitgliedschaft berichten und Lösungsansätze aufzeigen.

Knierim: „Seit über eineinhalb Jahren gibt es in Schleswig-Holstein eine Pflegeberufekammer. Für die Beschäftigten in den Krankenhäusern und in der Altenpflege hat das bisher noch zu keinen spürbaren Verbesserungen geführt. Im Gegenteil: Insbesondere die Zwangsmitgliedschaft und die damit verbundenen Mitgliedsbeiträge von etwa 100 bis 240 Euro im Jahr stoßen bei vielen Beschäftigten auf harsche Kritik.“

Nach Ansicht der Linkspartei ist es unbestritten, dass die Pflegenden Unterstützung benötigen. Hier darauf zu bauen, dass die ohnehin bereits durch den Pflegekollaps Gebeutelten, nun auch noch mit ihren Pflichtbeiträgen die Missstände verwalten sollen, unter denen sie selbst leiden, die sie aber nicht zu vertreten haben, sei schäbig und absurd. Knierim: „Die Bewältigung der Pflegekrise ist Aufgabe der Politik. Es ist auch deren Aufgabe alle Beteiligten der Pflege an den Tisch zu holen und in Absprache Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen. Hier gehört ein besonderes Augenmerk auf die Privatisierung der Pflege, da dort erfahrungsgemäß zuerst beim Personal gespart wird.“

Die Veranstaltung findet im ‚Kleinen Restaurant‘ der Seniorenresidenz St. Franziskus, Berliner Straße 4-6 in Schwarzenbek statt und beginnt um 18.30 Uhr. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Kostenlose Nachrichten aus dem Herzogtum Lauenburg
Kostenlose Nachrichten Mobil

Unterstützen Sie mit einer freiwilligen Spende den Journalismus vor Ort, der ohne Konzernvorgaben aus der Region für die Region berichtet. Mit der Spende helfen Sie uns, Sie weiterhin kostenlos mit Nachrichten zu versorgen. Der freiwillige Betrag ist ab einem Euro in ganzen Eurobeträgen frei wählbar. Eine Spendenquittung kann leider nicht ausgestellt werden. Für die Spende ist ein PayPal-Konto notwendig. Vielen Dank! Ihre LOZ-News

Betrag
 EUR

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.