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Sach- und Geldspenden an das Frauenhaus Schwarzenbek

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Schwarzenbek (LOZ). Kinder, die mit ihren Müttern Schutz im Frauenhaus gefunden haben, haben oft alles verloren: Ihre gewohnte Umgebung, Freunde, Spielzeug und auch notwendige Schulsachen. Ein Kind, das mit Plastiktüte zum Unterricht gehen muss, ist stigmatisiert.

Die Mitglieder des Zonta-Clubs Aumühle-Sachsenwald e.V. waren froh, wenigstens ein paar Kindern helfen zu können. Immer wieder unterstützt der Zonta Club das Frauenhaus in Schwarzenbek mit dringend benötigten Sachspenden.

Eine Frau aus dem Frauenhaus hatte vor ein paar Wochen endlich eigene vier Wände gefunden. Aber wegen des Covid19-shutdowns waren Geschäfte und Läden geschlossen: Stühle, Töpfe und Geschirr sowie Kleinelektrogeräte konnten schnell organisiert werden. Ende Juni wurden im Frauenhaus Bettwäsche und Handtücher gebraucht, aber auch die dringend benötigten Schulsachen. Nach den Sommerferien werden nämlich zwei der Mädchen, die zurzeit mit ihren Mütter im Frauenhaus leben, eingeschult. Die Schulranzen sind nicht nur materiell eine Hilfe für die Kinder, sondern helfen auch, ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Im Frauenhaus, dem einzigen im Kreis Herzogtum Lauenburg, werden jährlich im Durchschnitt 60 Frauen plus Kinder aufgenommen. Fast 100 Frauen und 150 Kinder müssen aus Platzmangel jedoch abgewiesen werden. Denn die Plätze im Haus und in der zusätzlich angemieteten Wohnung sind dauernd, manchmal bis zu sechs Monate belegt. Frauen mit ihren Kindern finden hier Schutz. Sie müssen sich allerdings selbst versorgen, also für sich selbst einkaufen, kochen und waschen.

Der Zonta Club Aumühle-Sachsenwald e.V. unterstützt das Frauenhaus seit vielen Jahren monatlich mit einem festen Betrag. Dieses Geld wird nur für gemeinsame Ausflüge und Veranstaltung verwendet. Denn solche Aktivitäten sind Lichtblicke für die Frauen und Kinder, da sie helfen, das beengte Leben ein wenig zu verschönern.

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