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Schwarzenbek (LOZ). Bei der Stadt mehren sich Beschwerden darüber, dass Hecken, Sträucher oder andere Anpflanzungen auf privaten Grundstücken in den Gehweg oder die Straße hineinragen und dadurch die Verkehrsteilnehmer behindern.

Aufgrund der gesetzlichen Regelung im Straßen- und Wegegesetz sind öffentliche Verkehrsflächen vom Bewuchs freizuhalten. Auf den Gehwegen muss ein Begegnungsverkehr für Fußgänger mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator möglich sein. Die Stadt appelliert deshalb dringend, dass jeder Grundstückseigentümer sein Grundstück überprüft und, falls erforderlich, Anpflanzungen aller Art so weit zurückschneidet, dass die Gehwege und Straßen in der gesamten Breite ohne Einschränkung genutzt werden können. Dabei sind auch die Gehwege zu kontrollieren.

Außerdem sind Bäume, Sträucher, Hecken etc. so zu stutzen, dass eine Beeinträchtigung der Sicht an Einmündungen und Kreuzungsbereichen ausgeschlossen ist. Auch Verkehrszeichen, Hydrantenschilder sowie die Straßenbeleuchtung sind vom Bewuchs freizuhalten. Fachleute raten zu prüfen, ob Vogelnester in den Gehölzen sind, denn viele Vögel brüten bis in den August. Sollten die Grundstückseigentümer ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, ist die Stadt gezwungen, weitere Schritte zu veranlassen.

Darüber hinaus kommt es leider immer häufiger vor, dass Grünabfälle illegal im Stadtgebiet entsorgt werden. Auch wenn sich der Weg zurück in die Natur auf den ersten Blick anbietet: Das Ökosystem von Grünflächen und Wäldern tut sich sehr schwer mit den artfremden Grünabfällen aus dem Garten. Rasenschnitt oder Laub zersetzen sich nur langsam und belasten die Flächen mit zusätzlichen Nährstoffen oder waldfremdem Saatgut.

Dieses Vorgehen ist nicht nur unschön und bußgeldbewehrt, sondern auch gefährlich. Nicht selten können mit solchen Ablagerungen auch Schädlingsbefall, wie zum Beispiel durch Ratten, einhergehen.

Nach der Satzung über die Abfallwirtschaft des Kreises Herzogtum Lauenburg (Abfallwirt-schaftssatzung) unterliegen private Haushalte dem Anschluss- und Benutzungszwang und müssen pflanzliche Abfälle demnach über die Biotonne entsorgen.

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