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Schwarzenbek (LOZ). Viele freudige Gesichter gab es unter den Mitgliedern der Schwarzenbeker Liedertafel, die sich zur ersten Jahresversammlung nach der Corona-Pause trafen. Endlich wieder in geselliger Runde beisammen sein und endlich wieder singen - natürlich mit Abstand.

Die Vorsitzende Jasmin Schmidt gab den kürzesten Jahresbericht ihrer Tätigkeit, es waren ja alle geplanten Aktivitäten gestrichen worden in den vergangenen anderthalb Jahren. Dafür nahm der Punkt Ehrungen etwas Zeit in Anspruch. Ute Peters wurde für 60 Jahre Singen im Chor mit einem Blumenstrauß und einer Urkunde des Schleswig-Holsteinischen Sängerbundes ausgezeichnet. "Ich singe schon seit der 5. Klasse. Unser damaliger Lehrer brachte uns das gesamte deutsche Liedgut bei - ohne Texte und ohne Noten. Auch nach der Schule war ich in verschiedenen Chören", sagte die 82-Jährige, die noch immer zu den 47 aktiven Mitgliedern gehört und eine Stütze im Sopran ist.

Zur Schwarzenbeker Liedertafel kam Ute Peters 1973. Damals hatte der bis dahin reine Männerchor beschlossen, auch Frauen aufzunehmen und einen gemischten Chor zu gründen. Ehrenmitglied Lothar Scheunemann, langjähriger Vorsitzender der Liedertafel, erinnert sich: "Das war damals eine große Sache. Wir wollten unserem Chor einen modernen Anstrich geben. Erst sollten nur Ehefrauen aufgenommen werden, das wurde dann schnell geändert."

Für 25-jähriges Singen wurden Anke Schramm, Wiebke Wagner und Cornelia Preuß geehrt. Nach der Sommerpause sollen die Proben wieder aufgenommen werden. Vielleicht gibt es in diesem Jahr ein Adventskonzert, das mit rund 300 Besuchern in der voll besetzten Kirche St. Franziskus stets sehr gut angenommen wurde.

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