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Schwarzenbek (LOZ). Tausende Menschen sind allein in Deutschland jedes Jahr Opfer von häuslicher Gewalt. Die meisten von ihnen sind Frauen aber auch die Fälle von betroffenen Kindern und Männern nehmen zu. Genaue Zahlen zu erheben ist schwierig, da viele aus Angst oder Scham nicht zur Polizei gehen.

In Zusammenarbeit mit der Frauenberatungsstelle Schwarzenbek bietet die DRK-Betreuungsdienste Herzogtum Lauenburg gGmbH am Mittwoch, 25. Oktober, für alle Interessierten eine Fortbildung zu dem Thema an. Dabei geht es nicht nur um die Frage, wo Gewalt beginnt und wo sie aufhört, sondern auch um die Unterscheidung zwischen häuslicher, sexualisierter und struktureller Gewalt.

Die drei Referentinnen der Frauenberatungsstelle gehen auch auf kulturelle Aspekte ein und sprechen über das Thema Zwangsverheiratung. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen lernen, wie man sich richtig verhält, wenn man Zeuge eines Falls von häuslicher Gewalt wird und wie man sich Hilfe holen kann, wenn man selbst davon betroffen ist.

Die Veranstaltung findet von 18.30 bis 20 Uhr im DRK-Zentrum Schwarzenbek statt und wird von der Anlaufstelle zur Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingshilfe organisiert, deren Arbeit durch die Aktion Mensch gefördert wird. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Anmeldungen telefonisch unter 0171 / 338 95 53 oder per E-Mail an anlaufstelle@drk-betreuungsdienste.de

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