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(LOZ). Angesichts des schnelllebigen Arbeitsmarkts von heute ist es gar nicht so abwegig, als Freelancer sein Karriereglück zu versuchen. Jedoch nagte so mancher freier Journalist, Fotograf, Informatiker oder Lebensberater bislang am Hungertuch. Diese Situation verbessert sich allmählich durch die stetig voranschreitende Digitalisierung. Unternehmen jedweder Branche benötigen für ihre immer komplexeren Projekte eine Vielzahl an spezialisierten Arbeitskräften, die sich mit Themen wie Cybersicherheit, Online-Marktanalysen oder Webseiten-Design befassen. Doch dieser gesteigerte Personalbedarf lässt sich mit der üblichen Rekrutierungspraxis oft nicht mehr decken - flexibel einsetzbares Personal, eine sogenannte "Agile Workforce", muss deshalb her.

Honorare gestiegen

Und die Investitionsbereitschaft der Unternehmen scheint dementsprechend gestiegen zu sein: In einer vor kurzem durchgeführten Umfrage gaben 1.000 Freelancer an, in diesem Jahr einen um 6,37 Prozent höheren Stundensatz im Vergleich zu 2016 für ihre Leistungen erhalten zu haben. 75 Prozent der Befragten waren zufrieden mit ihrem Einkommen, wobei erwähnt werden muss, dass kreative Freiberufler tendenziell weniger verdienen als solche aus dem IT-Bereich. Ausschlaggebend für den Erfolg ist natürlich eine konstant hohe Arbeitsqualität, die einem nach dem ersten abgeschlossen Einzelprojekt fortlaufend weitere Aufträge einbringt. Traut man sich dieses gewisse Talent zu, bleibt nur noch eine Frage zu klären: Wie wird man als fähiger Freelancer von Firmen gefunden?

Selbstvermarktung im Internet

Für große Unternehmen ist die Homepage zwar zu einem eher zweitrangigen Aspekt im Online-Marketing geworden, Freiberufler benötigen sie aber immer noch als Kern ihrer Selbstvermarktung im Internet. Gewissermaßen stellt sie eine digitale Visitenkarte für potenzielle Kunden und Auftraggeber dar, die heutzutage hauptsächlich online mittels Laptop und Smartphone nach spezialisierten Dienstleistungen wie Software-Entwicklung, Übersetzung oder Texten suchen. Eine solche Online-Präsenz sollte Informationen über Referenzen wie abgeschlossene Projekte und renommierte Kunden, ein umfangreiches Portfolio, Bilder und Kontaktdaten enthalten.

Im Digitalwesen ist sie sogar selbst gewissermaßen eine erste Arbeitsprobe, weshalb sie möglichst professionell und ansprechend gestaltet sein sollte. Fehlen einem die dafür nötigen Webdesign-Kenntnisse, ist das aber noch lange kein Beinbruch. Mit modernen Online-Tools zum Homepage-Erstellen erreicht man überraschend gute Ergebnisse, die auch anspruchsvolle Besucher zufriedenstellen.

Aktiv auf Projektsuche gehen

Man sollte sich aber darüber bewusst sein, dass die eigene Webseite nur eine passive Methode darstellt, um Projekte an Land zu ziehen. Schließlich ist der Erfolg davon abhängig, dass potenzielle Auftraggeber bei ihrer Recherche in einer Suchmaschine wie Google von selbst auf den Internetauftritt stoßen. Es ist daher unabdingbar, sich aktiv auf die Suche nach neuen Tätigkeiten und Herausforderungen zu begeben. Auf sozialen Netzwerken wie Facebook kann man für sich die Werbetrommel rühren, Karriere-Plattformen wie Xing und LinkedIn bieten noch mehr Möglichkeiten und Funktionen, um aktuelle Projektausschreibungen ausfindig zu machen.

Last but not least gibt es noch die auf Freelancer spezialisierten Vermittlungsportale wie My-hammer.de, Kijiji.de oder Machdudas.de, wo Unternehmen nach Arbeitskräften jedes Fachbereichs suchen.

 

 

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