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Rüdiger Behn: Familienunternehmen brauchen eine ‚Sowohl-als-auch-Strategie‘

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(LOZ). Gerade in der Adventszeit wird die Bedeutung des stationären Einzelhandels für die Innenstädte in Schleswig-Holstein besonders deutlich. „Aber werden wir auch zukünftig noch fröhlich zur Weihnachtszeit in den Innenstädten einkaufen können? Der stationäre Einzelhandel steht vor großen Herausforderungen und kämpft vor allem mit der omnipräsenten Online-Konkurrenz. Die Unternehmen und die Politik müssen sich noch stärker auf ein sich wandelndes Einkaufsverhalten einstellen“, so die Landesvorsitzende vom Verband Die Jungen Unternehmer in Schleswig-Holstein, Nathalie Mailin Rieck.

Der Anfang dafür ist gemacht: Ein Drittel der Einzelhändler sind schon in den Onlinehandel eingestiegen und nutzt Techniken wie Online-Verfügbarkeits-Checks. Rüdiger Behn, der Landesvorsitzende des Wirtschaftsverbands Die Familienunternehmer, führt aus: „Unternehmen brauchen eine Sowohl-als-auch-Strategie. Die Verkaufskanäle werden weiter miteinander verschmelzen, deshalb ist der Wandel hin zur Kombination aus stationärem Angebot und Onlinehandel der richtige Schritt. Dafür ist aber eine flächendeckende digitale Infrastruktur unerlässlich. Und hier sehen wir definitiv Verbesserungsbedarf.“

Um die Innenstädte dauerhaft am Leben zu erhalten, kann die Politik noch etwas tun. Nathalie Mailin Rieck dazu: „Ein flexibleres Ladenöffnungsgesetz käme vielen Händlern entgegen. Momentan muss ein Anlassbezug nachgewiesen werden, um auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen. Wenn die Einzelhändler freier über ihre Öffnungszeiten entscheiden könnten, würde das die Innenstädte zusätzlich beleben.“

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