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Nathalie Mailin Rieck: „61 Prozent erwarten die Ausweitung der Geschäfte, aber Anzeichen für ein Ende des Booms sind abzusehen.“

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(LOZ). Die überwiegende Mehrheit der Familienunternehmer geht mit Optimismus in das neue Jahr: 61 Prozent rechnen 2019 mit einer Ausweitung ihres operativen Geschäfts. Jedoch sind dies acht Prozent weniger als im Jahr 2018. Dies ergibt die aktuelle Jahresumfrage der Verbände „Die Familienunternehmer“ und „Die jungen Unternehmer“ unter ihren Mitgliedern.

Der Landesvorsitzende von Die Familienunternehmer in Schleswig-Holstein, Rüdiger Behn, kommentiert: „Die Aussichten der deutschen Familienunternehmer für 2019 bleiben auf hohem Niveau. Allerdings flacht die gute Geschäftserwartung leicht ab. Dies ist ein erstes Anzeichen für ein Ende des lang anhaltenden Booms“, warnt er. „Damit die schleswig-holsteinischen Unternehmen 2019 ihre Wirtschaftskraft halten können, muss die Landesregierung den Bürokratieabbau fortführen und bei der Verwaltungsdigitalisierung Tempo aufnehmen.“

Die Vorsitzende von Die Familienunternehmer in Schleswig-Holstein, Nathalie Mailin Rieck, betont: „Die größte Sorge mit Blick auf 2019 stellt für 72 Prozent der Unternehmer der Fachkräftemangel dar. Noch vor fünf Jahren lag dieser Wert bei lediglich 48 Prozent. Um Fachkräfte zu sichern, muss die Landesregierung gezielt in Verkehrsinfrastruktur und Bildung investieren.“

Auf Platz zwei und drei des Sorgenbarometers finden sich die Verkrustung des Arbeitsrechts (67 Prozent) sowie der Anstieg der Sozialabgaben (54 Prozent). Aber auch bei den Energiekosten sind die Familienunternehmer alarmiert: Lagen sie im Vorjahr noch an neunter Stelle, schnellten sie für 2019 schon auf den sechsten Platz. Nahezu jeder dritte befragte Unternehmer (29 Prozent) blickt auf die hohen Energiekosten mit großer Sorge.

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