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Landesvorsitzender Rüdiger Behn: „Schleswig-Holstein braucht ein Schulfach Wirtschaft“

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Eckernförde (LOZ). Gestern haben Waldemar und Rüdiger Behn zum Mittsommerfest ihres Getränkeunternehmens eingeladen – zu Gast war unter anderem Ministerpräsident Daniel Günther. „Ich freue mich über die Wertschätzung des Ministerpräsidenten gegenüber Familienunternehmen“, so Rüdiger Behn, der auch Landesvorsitzender von Die Familienunternehmer in Schleswig-Holstein ist.

Und weiter: „Die Familienunternehmer in Schleswig-Holstein sind fest verwurzelt, langfristig orientiert und haften persönlich mit ihrem Eigentum. Viele von ihnen sind sogar in ihrer Branche Weltmarktführer und exportieren in die ganze Welt. Und: Es sind familiengeführte Betriebe, die den Löwenanteil der Ausbildungsplätze in Schleswig-Holstein stellen und damit den Wohlstand von morgen sichern.“

„Bevor die Auszubildenden zu uns kommen, müssen sie in der Schule optimal auf die Berufswelt vorbereitet werden. Hier hat die Jamaika-Koalition schon einiges auf den Weg gebracht, kann jedoch mehr Möglichkeiten ausschöpfen: Denn wir Familienunternehmer merken immer wieder, dass es um die ökonomische Vorbildung der Bewerber nicht gut bestellt ist.“

Daher fordert Behn: „Schleswig-Holstein sollte sich Länder wie Baden-Württemberg und NRW als Vorbild nehmen und ein Schulfach Wirtschaft ab Klasse 8 einführen und entsprechende Lehramtsstudiengänge einrichten, um Lehrern eine fundierte ökonomische Ausbildung zu ermöglichen. Herausforderungen von morgen verlangen viele Fähigkeiten – die Kenntnis grundlegender wirtschaftlicher Zusammenhänge braucht es immer.“

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