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Schwarzenbek (LOZ). Am Abend des 28. November wurde im Rathaus-Festsaal zum 25. Mal der WVS-Wirtschaftspreis verliehen und rund 130 Mitglieder und geladene Gäste waren gekommen, um der Feier beizuwohnen.

Nach der Begrüßung des ersten Vorsitzenden der WVS, Uwe Krützmann, sprach Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig das Grußwort, in dem sie u. a. die vielen positiven Seiten von Schwarzenbek hervorhob, die durch eher negative Berichte über all das, was nicht möglich ist, wieder verschoben wurde oder worüber gestritten wird, oftmals nicht richtig wahrgenommen werden.

Dann wurde es spannend. Das Publikum musste den neuen Wirtschaftspreisträger in diesem Jahr selbst ermitteln – mit Hilfe von Fragen und dem daraus resultierenden Ausschlussverfahren, bei dem schließlich Steffen Möller als einziger noch stehen geblieben war und damit als der Gesuchte feststand.

Umringt von seinen Mitarbeiterinnen und seinem Sohn, durfte er anschließend auf dem „Thron“ Platz nehmen, um der bewegenden Laudatio von Doris Lehmann zu lauschen.

Seit April 1995 ist Steffen Möller mit seiner „Brillenschmiede“ ein erfolgreicher Optiker und hoch angesehener Mensch in Schwarzenbek. Bereits im zarten Alter von 11 Jahren hat er sich für diesen Beruf entschieden – als er seine erste Brille bekam und damit den ersten klaren Durchblick hatte.

Nach der Schule begann er die handwerkliche Ausbildung zum Optiker. Es folgte die Weiterbildung zum staatlich geprüften Augenoptiker und Augenoptiker-Meister. Das ist das Besondere an einem Optiker – er erlernt einen handwerklichen Beruf und muss gleichzeitig im Einzelhandel den kaufmännischen Part beherrschen.

Alleine dass er in den Jahren danach immer wieder junge Menschen ausgebildet und insgesamt neun Azubis erfolgreich ins Berufsleben geführt hat, war schon ein guter Grund für die Jury, ihn für den Preis in Erwägung zu ziehen.

Er beweist zudem immer wieder, dass der stationäre Handel nicht „tot“ ist, indem er in sein Geschäft mit modernen und tragbaren Brillenfassungen investiert und in sein Handwerk mit neuesten Prüfgeräten und bester Glas-Qualität.

Seinen Mitarbeiterinnen ist er ein zuverlässiger Arbeitgeber, der für eine sehr partnerschaftliche Arbeitsatmosphäre sorgt.

Er engagierte sich immer wieder in Schwarzenbek und für Schwarzenbek – ob ehrenamtlich als WVS-Vorstandsmitglied, z. B. bei der Organisation des Weinfestes, bei den „WVS-Aktiven“, bei denen er jahrelang den größten Teil der Organisation der Verkaufsoffen Sonntage übernommen hatte, er war tätig bei der „AktivRegion“, im Orgateam des Stadtvergnügens und im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr und unterstützt außerdem als Sponsor immer wieder die Aktivitäten diverser Vereine.

Er gehört zu den Menschen, die immer anderen mit Rat und Tat zur Seite stehen und zusammenführen – deshalb ist sein Motto „Schön, dich zu sehen“ auch so passend.

Dies alles hatte die Jury dazu bewogen, sich für ihn zu entscheiden.

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Foto: hfr

 

Untermalt wurde die Veranstaltung von der Hamburger Gruppe Chipai, die mit Harfe, Saxophon und Percussion und dem kurzfristig für die erkrankte Sängerin Aitana eingesprungenen Schwarzenbeker „Pette“ Stefan Drews das Publikum begeisterte.

Die Veranstaltung schloss dann mit einem geselligen Beisammensein mit Snacks und Getränken.

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