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Schwarzenbek (LOZ). Immer zum Abschluss eines freiwilligen sozialen Jahres laden die scheidenden FSJler des Sportvereins ihre Wegbegleiter zu einem Abschiedsgrillen in die Sporthalle ein. Traditionell werden auch die neuen FSJler bei dieser Veranstaltung vorgestellt, eine metaphorische FSJ-Staffelstabübergabe also.

Mit Julie Breyer verlässt den TSV eine kreative und facettenreiche junge Frau, die in den letzten 12 Monaten nicht nur ihre sportliche und soziale Kompetenz weiter verbessert, sondern sich auch persönlich weiterentwickelt hat. Julie war dem TSV eine große Unterstützung in der Sportpraxis, in der offenen Ganztagsschule sowie in der Geschäftsstelle des Vereins. Im Namen des Vorstandes, der Übungsleiter und des gesamten TSV-Teams bedankten sich Jan-Christoffer Rabe und Mareike Busch mit einer Rede bei der 19jährigen, die im Anschluss an ihr FSJ ab September für 10 Monate als Au-pair nach Kanada geht.

Unter den Gästen der Verabschiedung war auch Kirsten Bellinger. Die Lehrerin vom Gymnasium Schwarzenbek nutzte ebenfalls die Möglichkeit und bedankte sich bei Julie für die Betreuung und die Unterstützung bei dem Projekt „Jugend trainiert für Olympia“ und stellte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem TSV Schwarzenbek heraus.

Mit Julie Breyer verlässt FSJler Nummer 29 in der Geschichte des Freiwilligendienstes im TSV den Sportverein. Für das FSJ 2019/2020 stehen nun gleich zwei neue Freiwillige in den Startlöchern. Beide haben bereits zum 1. August ihren Dienst angetreten und freuen sich auf ein aufregendes Jahr als Teil des TSV-Teams. Jil Mona Rutzen und Alexander Langpap möchten das Jahr beide nutzen, um hinter die Kulissen eines großen Sportvereins zu schauen. Alexander ist bereits seit vier Jahren Judo-Trainer im TSV und freut sich vor allem auf die Arbeit mit den Kindern während des FSJs. Jil Mona ist ebenfalls ein bekanntes Gesicht im TSV. Die 21jährige ist Leichtathletin, geht gerne laufen und interessiert sich für Functional Training. Beide FSJler sollen neben der Sportpraxis die Geschäftsstelle unterstützen und zum Beispiel die Mitglieder- und Kursverwaltung übernehmen.

„Für uns sind die FSJler jedes Jahr vollwertige Mitglieder unseres Geschäftsstellen-Teams. Jil und Alex werden in unseren Büroalltag eingebunden, übernehmen eigenständig Aufgaben und unterstützen uns somit bei der Verwaltung des Vereins. In der Sportpraxis sind die FSJler nicht mehr wegzudenken. Sie übernehmen eigenständig Gruppen, unterstützen unsere Übungsleiter und gelten vor allem bei den Kindern als sehr beliebte Vorbilder“, so Geschäftsführerin Mareike Busch.

Nach dem FSJ möchte Jil Gesundheitsmanagement studieren und die Zeit während des FSJ auch nutzen um sich über die verschiedenen Möglichkeiten des Studiums klar zu werden und sich zu bewerben. Alex tendiert aktuell zu einem Sportmanagement Studium mit Fokus auf E-sports, fest steht dies allerdings noch nicht. Das FSJ bietet dem technikbegeisterten Judoka die Möglichkeit, sich über weitere Optionen zu informieren und eine Entscheidung in Bezug auf seine berufliche Zukunft zu treffen.

Mit Jil Mona Rutzen und Alexander Langpap geht der TSV Schwarzenbek ins 17. FSJ-Jahr und bietet jungen Erwachsenen somit seit 2003 die Möglichkeit, vielfältige Erfahrungen im Vereinssport  zu sammeln und sich für den Sport in Schwarzenbek zu engagieren. Sie bleiben dem TSV hoffentlich – wie viele ihrer Vorgänger – auch über das FSJ hinaus erhalten. Im aktuellen Jahrgang hat sich der TSV wieder für die Besetzung von zwei FSJ-Stellen entschieden – der Verein setzt gerade eine Neuaufstellung der Vereinsarbeit um und möchte die FSJler noch stärker in die Vereinsarbeit und –entwicklung einbinden. Dies bedeutet einen noch höheren Stellenwert des FSJs und mehr Spielraum für eigene Ideen und Projekte.

„Durch das neue Konzept beschäftigen wir uns aktuell stark mit der Personalentwicklung im Haupt- und Ehrenamt in Sportvereinen. Die Gewinnung und Bindung junger Engagierter hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Auch ich habe mein FSJ 2008 genutzt, um mich beruflich zu orientieren. Vor dem FSJ interessierte mich vor allem der Beruf des Schifffahrtskaufmanns, doch auch das Berufsfeld Sport fand ich immer interessant. Während des FSJ habe ich mich über Möglichkeiten informiert, mein Hobby zum Beruf zu machen und letztlich in einem Vollzeitstudium meinen Bachelor in Sportmanagement gemacht“, so der neue stellvertretende Geschäftsführer des TSV, Florian Leibold.

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