(LOZ). Nach der erneut deutlichen Heimpleite ist der Klassenerhalt für den Düneberger SV kaum noch möglich. Die Alsterbrüder distanzierten den DSV in einem intensiven, aber fairen Kellerduell mit einem verdienten 5:0 Erfolg. Gegen den offensiv weitgehend biederen Aufsteiger, der nun dem Abstieg näher gekommen ist, gab auch die größere Spielstärke und Wucht des FCA den Ausschlag.
Die Düneberger Trainer Erdinc Özer und Yasin Cilingir setzten im Vergleich zum 7:0 in Halstenbek auf fünf Neue: Tolga Celikten, Yasin Cilingir, Pascal Nägele, Joe Warmbier sowie Florian Klein rückten für Mark Brudler, Valentin Zalli, Oliver Zodel, Yasin Yalcin und Mika Hänsch in die Startelf.
Das Thermometer zeigte 24 Grad in der Arena am Silberberg, die sommerlichen Temperaturen hinderten die Kontrahenten allerdings nicht direkt mit Tempo zur Sache zu gehen. Besonders der DSV kam gut in die Partie, versäumte es aber erneut ein Tor zu erzielen. Tolga Celikten und Marvin Möller vergaben beste Chancen. Nach einem Konter über die linke Seite, gingen die Gäste dann in der 45. Minute, durch Gian Luca Verago, mit dem ersten echten Torschuss für den FCA in Führung. Im Anschluss ging es in die Kabine. Dünebergs Offensivbemühungen gestalteten sich nach dem Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit schüchtern und so konnten die Alsterbrüder durch Mats Lahrtz (48.) schnell auf 2:0 erhöhen. Emilio Schiano gelang in der 65. Minute das 3:0 (65.) und die letzten beiden Treffer erzielte Gian Luca Verago mit seinen Treffern zwei und drei (80. + 90.) zum Endstand von 5:0.
„Seit 337 Minuten haben wir nun keinen eigenen Treffer mehr erzielen können. Für unseren DSV wird die Luft immer dünner. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt weiterhin sechs Punkte und uns bleiben nur noch sechs Spiele, um die Abstiegsplätze zu verlassen“, so die Verantwortlichen.
Nächsten Samstag (13.4.) reist der DSV nach Hamburg Wilhelmsburg. Anpfiff beim FC Türkiye ist um 14 Uhr.
