Landessportverband ehrt langjährig erfolgreiche Absolventen des Deutschen Sportabzeichens

(v. l. n. r.): Jens Hartwig (Beauftragter für das Deutsche Sportabzeichen im LSV), Gerhard Pusback aus Mölln (Zahl 35), Karin Windsio aus Ratzeburg (Zahl 35), Wolfgang Zymelka aus Mölln (Zahl 45), Barbara Ostmeier (LSV-Vorstandsmitglied). Foto: LSV/Frank Peter
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15.731 Orden des Sports in Schleswig-Holstein verliehen

 

(LOZ). Rund 60 Frauen und Männer aus Schleswig-Holstein, die das Deutsche Sportabzeichen bereits mindestens 35mal erlangt haben, standen am Freitag, 17. März, im Kieler „Haus des Sports“ im Mittelpunkt. Der Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) hatte sie zu einer Ehrungsveranstaltung nach Kiel eingeladen.

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Barbara Ostmeier, LSV-Vorstandsmitglied und Vorsitzende des LSV-Breitensportausschusses, beglückwünschte die zu Ehrenden während einer Talkrunde zu Beginn der Veranstaltung zu ihren außergewöhnlichen Leistungen. Das Deutsche Sportabzeichen – dieser älteste deutsche „Sport-Orden“ – sei für die Ausgezeichneten lebensbegleitend. Ostmeier dankte besonders den Sparkassen in Schleswig-Holstein, die als langjähriger Partner des organisierten Sports auch das Sportabzeichen auf vielfältige Art und Weise unterstützen.

„Das Deutsche Sportabzeichen ist das einzige staatliche Ehrenzeichen weltweit, das für sportliche Leistungsfähigkeit und überdurchschnittliche Fitness verliehen wird. Es genießt nach wie vor eine große Akzeptanz in der Bevölkerung“, betonte Ostmeier den hohen Stellenwert des Deutschen Sportabzeichens. Der älteste „Deutsche Fitnessorden“ außerhalb des Wettkampfsports ist auch nach über 100 Jahren noch aktuell. In Schleswig-Holstein ist die Begeisterung für die sportliche Herausforderung nach wie vor bemerkenswert, auch wenn die Corona-Pandemie am Sportabzeichen nicht spurlos vorbeigegangen ist: Insgesamt 15.731 Sportabzeichen wurden im nördlichsten Bundesland im vergangenen Jahr abgenommen. Alle Absolventen erbrachten die dafür erforderlichen Leistungsnachweise innerhalb eines Kalenderjahres. Kernsportarten waren dabei unverändert Leichtathletik, Schwimmen und Turnen.

Die Sparkassen in Schleswig-Holstein, langjährige zuverlässige Partner des LSV, haben bereits in den letzten Jahren ihr Engagement für das Deutsche Sportabzeichen verstärkt und fördern hier insbesondere die Sportabzeichen-Wettbewerbe. Diese richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Vor kurzem konnten sich knapp 50 erfolgreiche Teams über jeweils 500 Euro für die Mannschaftskasse freuen, 192 Teams hatten sich insgesamt beteiligt. Auch für Schulklassen war wieder ein Wettbewerb ausgeschrieben. Auch hier war die Resonanz äußerst positiv: 120 Klassen aus dem ganzen Land haben mitgemacht, 30 von ihnen konnten sich über 500 Euro für die Klassenkasse freuen. Die Mittel für diese Sportabzeichen-Wettbewerbe stammen aus der Lotterie der Sparkassen, dem Los-Sparen.

 „Die schleswig-holsteinischen Sparkassen unterstützen die Sportvereine und das Deutsche Sportabzeichen aus Überzeugung, weil wir es für wichtig halten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis ins hohe Alter zum regelmäßigen Sporttreiben zu animieren – ob alleine oder im Team. Die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen sind eine gute Gelegenheit, die eigene Fitness unter Beweis zu stellen“, sagte Dr. Bernd Brandes-Druba, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, im Rahmen der Ehrungsveranstaltung in Kiel.

Die Ehrungen wurden vorgenommen von Barbara Ostmeier, Dr. Bernd Brandes-Druba und Jens Hartwig, dem Sportabzeichenbeauftragten des Landessportverbandes Schleswig-Holstein.

Insgesamt 101 Erwerber haben im vergangenen Jahr das Sportabzeichen mit der Zahl 35 und mehr abgelegt. Herausragend sind dabei sind Klaus Erbguth aus Lübeck und Uwe Feldmann aus Kiel, die bereits 70 bzw. 65mal die Prüfungen erfolgreich abgelegt haben.

Zum 60. Mal konnten Klaus Büngeler aus Kiel, Dieter Schott aus Bad Malente und Uwe Kock aus Kiel das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich ablegen.

Auf 55 erfolgreiche Prüfungen blicken Hans-Günther Schoof aus St. Michaelisdonn, Ingo Schwarz aus Kiel, Günter Lilie aus List/Sylt, Ilse Sievert von der Insel Fehmarn und Gerhard Deckner aus Kiel zurück.

Zum 50. Mal waren dreizehn Frauen und Männer erfolgreich: Helmut Meyer aus Heide, Peter Mahn aus Flensburg, Uwe Nickel aus Büchen, Heinz-Werner Rose aus Schwarzenbek, Werner Frenz aus Krummesse, Hans Walter aus Kronshagen, Holger Herbst aus Leck, Jens Nielsen aus Halstenbek, Karin Schröder aus Süderauerdorf, Klaus-Peter Kragge aus Wilster, Manfred Nastaly aus Glückstadt und Peter Bergholz aus Hamburg.

Auf 45 erfolgreiche Prüfungen können 19 Frauen und Männer zurückblicken. 26 Frauen und Männer legten das Sportabzeichen 40mal und 33 Frauen und Männer 35mal ab.

Darüber hinaus wurden sieben langjährige Sportabzeichen-Prüfer in Kiel geehrt, um stellvertretend den zahlreichen ehrenamtlichen Helfer zu danken, „ohne die der Klassiker „Deutsches Sportabzeichen“ nicht funktionieren würde“, so LSV-Vorstandsmitglied Barbara Ostmeier. Herausragend hierbei ist Horst Flöter aus Mölln, der seit 61 Jahren bei Wind und Wetter Sportabzeichen-Prüfungen abnimmt.

„Wir wissen, dass diese Ehrungsveranstaltung in Kiel für unsere erfolgreichsten aktiven Sportabzeichen-Absolventinnen und -Absolventen einen hohen Stellenwert hat und auch wir möchten ihnen einen würdevollen Rahmen für diese herausragenden sportlichen Leistungen bieten und damit unsere Wertschätzung für das Geleistete auszudrücken. Daher sind wir sehr froh, dass die Übergabe in diesem Jahr wieder persönlich stattfinden konnte“, sagt Jens Hartwig, der Sportabzeichenbeauftragte des Landessportverbandes Schleswig-Holstein.

Kurznachrichten Sport


Ju-Jutsu-Event
Am Sonnabend, 10. Juni, von 10 bis14 Uhr hat die MSV-Sparte Ju-Jutsu die große Ehre, in der Dreifeldhalle in Mölln die Kyu- und Dan-Landesprüfungen ausrichten zu dürfen. Erwartet werden ungefähr 20 Prüflinge aus Vereinen aus ganz Schleswig-Holstein, sowie acht hochgraduierte Prüfer. „Wir freuen uns natürlich auch über Besucher, die unsere Prüflinge unterstützen wollen oder einfach diesen tollen Sport kennenlernen möchten“, so Sabine Weise. Der Eintritt ist frei.


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