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(LOZ). Mit dem Influenza-Wochenbericht der 40. Kalenderwoche beginnt für das Robert Koch-Institut (RKI) die neue Influenza-Saison. Damit startet es auch erneut den Rhythmus, in dem es wöchentlich über die Verbreitung von Influenza-Viren in Deutschland berichtet. Wie sah die Situation in den vergangenen zwölf Monaten in Schleswig-Holstein aus? Von Oktober 2016 bis Ende September 2017 wurde bei insgesamt 2.309 Schleswig-Holsteinern das Influenzavirus festgestellt. Verglichen mit dem gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor, in dem bei 1.583 Menschen im nördlichsten Bundesland eine Influenza diagnostiziert wurde, ist das eine Steigerung von fast 50 Prozent.

Regelmäßiges Händewaschen schützt vor ansteckenden Krankheiten

 

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(LOZ). Im Herzogtum Lauenburg erkrankten in diesem Jahr nach Angaben des Robert Koch-Instituts bereits 177 Menschen, weil sie sich mit Bakterien namens Campylobacter infiziert hatten (2016 gesamt: 221 Infektionen), 88 wurden durch das Norovirus krank (2016 gesamt: 190 Infektionen) und 131 durch das Rotavirus (2016 gesamt: 82 Infektionen)¹. Alle diese Infektionen können starken Brechdurchfall auslösen. In den meisten Fällen gelangen die Krankheitserreger über die Hände in den menschlichen Organismus.

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Kreis Herzogtum Lauenburg (LOZ). Gottesdienste für Menschen mit und ohne Demenz, Informationsstände auf den Wochenmärkten, eine Musterwohnung für demenzgerechte Wohnraumgestaltung, eine Lesung mit Bettina Tietjen und vieles mehr: Zur Woche der Demenz 2017 fanden im gesamten Kreisgebiet zahlreiche Vorträge, Aktionen und Veranstaltungen statt.

AOK Gesundheitskurs „Kraftausdauertraining im Fitnessstudio“

 

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Wentorf (LOZ). Mehr Bewegung im Alltag gefällig? Mit diesem Krafttraining an Geräten nutzt man in sechs Wochen die Möglichkeit eine individuelle und optimale Trainingsathmosphäre kennenzulernen.

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Geesthacht/Mölln (LOZ). Das nächste Psychoseseminar befasst sich mit dem Thema Sucht. Ab wann ist man überhaupt süchtig und warum? Ist man selber schuld? Kann die Sucht beherrscht werden? Was wird durch die Sucht besser und hat sie vielleicht sogar Vorteile? Fragen, mit denen sich die Teilnehmer des Seminars befassen.

Umzug in die Alte Wache am Markt in Ratzeburg zum 1. Oktober

 

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Ratzeburg/Mölln (LOZ). Der ambulante Pflegedienst HorizontCare zählt erstmals einhundert Patienten in der aktiven Versorgung. Täglich ist das Team mit fünf Autos in Ratzeburg, Mölln und Umgebung unter dem Motto „familiär umsorgt“ im Einsatz. Pflegebedürftige aus der Region werden in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in ihrem vertrauten Zuhause betreut. Das inhabergeführte Familienunternehmen erbringt Leistungen im Rahmen der Kranken- und Pflegeversicherung. Hierzu zählen z.B. Hilfe bei der Körperpflege, Verbandswechsel und das Geben von Medikamenten, aber auch die Betreuung von Demenzkranken und Intensivpatienten.

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Kreis Herzogtum Lauenburg (LOZ). Für Margarete O. (78) bedeutete die Demenzerkrankung ihres Mannes eine gewaltige Umstellung des gewohnten Lebens. Und es war für sie zunächst unmöglich, Freunden und Nachbarn davon zu erzählen. Selbst der Familie gegenüber spielte sie die Probleme herunter. Doch Gerhard O. (84) verhielt sich immer merkwürdiger und fand sich sogar in der eigenen Straße nicht mehr zurecht. Daher fasste sie sich schließlich ein Herz und sprach mit ihren Mitmenschen darüber.

(LOZ). Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie stehen vor einer schweren Entscheidung und fühlen sich wie gelähmt. Aus Verzweiflung werfen Sie eine Münze – soll das Schicksal doch entscheiden. Aber ist das tatsächlich eine sinnvolle Herangehensweise? Was, wenn die Münze auf der anderen Seiten gelandet wäre? Sind diese Fragen überhaupt von Belang? Nein. Denn der Münzwurf hat bereits seine Wirkung erzielt: Sie haben Ihre Lähmung überwunden und schreiten zur Tat. Menschen nutzen viele solcher Methoden, um die allzu bekannte Angststarre angesichts von Ungewissheit zu überwinden – und Esoterik ist, ob Sie es glauben wollen oder nicht, eine davon.


Entscheidungsangst neurowissenschaftlich betrachtet

Aber woher kommt das lähmende Gefühl, wenn wir vor einer Entscheidung stehen, die unsere Zukunft nachhaltig beeinflussen könnte? Die Neurowissenschaft hat als Verursacher die sogenannten "exekutiven Funktionen" (kurz: EF) unseres Gehirns ausgemacht, die kognitive Kontrolle über unser eigenes Verhalten ermöglichen. Darunter fallen unter anderem Zielsetzungen, Handlungsplanung, Eigeninitiative und natürlich Entscheidungen im engeren Sinne. Und diese Funktionen können erschöpft werden, denn sie zehren von den physisch bedingten Kapazitäten unseres Frontalhirns, die – unglücklicherweise –begrenzt sind, wie amerikanische Studien zeigen.

Unsere Unfähigkeit, in besonders stressigen und emotional fordernden Situationen Entscheidungen bezüglich wichtiger Angelegenheiten wie Finanzen, Familie, Job und Liebe zu treffen, rührt also schlichtweg von einem ermüdeten Verstand her. So versagen Testpersonen bei einfachen Matheaufgaben, nachdem sie beim Großeinkauf im Supermarkt eine ganze Reihe von Entscheidungen über Qualität, Preise und Notwendigkeit ihrer Besorgungen getroffen haben. Dieselben Zusammenhänge erklären auch, warum psychischer Druck den Körper krank machen kann: Das Denken verbraucht überdurchschnittlich viel Energie, sodass für den Rest des Körpers nur wenig übrigbleibt. Das Ziel sollte also sein, die Kapazitäten des Gehirns zu schonen beziehungsweise im Falle eines Mangels die exekutiven Funktionen auszulagern. Dadurch wird die Lähmung überwunden und ein Handlungsimpuls erzeugt, bevor durch Nichtstun wirkliche Probleme entstehen.


Esoterik gegen die Angststarre

Dafür gibt es allerlei Methoden, von denen einige der Esoterik zugerechnet werden. Der eingangs beschriebene Münzwurf ist eine davon, denn er hat durchaus eine esoterische Komponente: das Schicksal, beziehungsweise unser gedankliches Konstrukt davon. Darum geht es auch beim Kartenlegen, bei der Astrologie sowie beim traditionellen Schamanismus. Spirituelle Lebensberater wie Viversum bieten wiederum Hellsehen an, bei dem es nur entfernt um das Schicksalsprinzip geht. Denn eine Zukunftsvorhersage muss nicht zwangsläufig eintreten, um einen realen Nutzen für denjenigen zu haben, der ihr Gehör schenkt.


Vorhersagen nehmen uns nämlich die Angst vor dem Ungewissen. Selbst wenn eine Prognose pessimistisch ausfällt, ist diese Gewissheit leichter zu ertragen als der Fantasie freien Lauf zu lassen und sich in wilden Spekulationen zu ergehen. Außerdem ermöglichen uns positive bzw. negative Aussichten, die notwendigen Schritte einzuleiten, um ein erwünschtes Szenario herbeizuführen oder ein unerwünschtes zu vermeiden. So ist es eine Sache des gesunden Menschenverstandes, infolge der Nachricht über eine bald eintretende Erkrankung gesundheitsschädigende Einflüsse fernzuhalten und besser auf sich zu achten. Manchmal ist eine Entscheidung aber auch dann nicht leicht zu treffen. Aus diesem Grund geben geübte Hellseher und Wahrsager positive Richtungsvorschläge ab, die für die individuelle Lage richtig oder falsch sein können. Dasselbe gilt für eigenständig durchführbare Techniken wie Klopfen oder Pendeln. In jedem Fall lösen diese Vorgehensweisen die Entscheidungshemmung auf und ermöglichen es, wieder aktiv zu werden und seines eigenen Schicksals Schmied zu sein.