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Kiel (LOZ). Fast jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Wird die Krebserkrankung früh erkannt, ist sie in vielen Fällen heilbar. Dazu haben die gesetzlichen Krankenkassen ein Früherkennungsprogramm entwickelt, welches allen Versicherten kostenfrei zur Verfügung steht.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung wurde in diesem Jahr die Darmkrebsfrüherkennung erweitert. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 61.000 Menschen neu an Darmkrebs. Damit ist Darmkrebs bei Frauen die zweithäufigste und bei Männern die dritthäufigste Krebserkrankung. Je früher Darmkrebs und seine Vorstufen erkannt und behandelt werden, desto besser sind die Heilungschancen.

Da immer noch zu wenige Menschen die Darmkrebsfrüherkennung nutzen, wird diese zukünftig erweitert und als Screeningverfahren etabliert. Männer sind deutlich gefährdeter als Frauen und haben deshalb seit dem 1. April bereits ab dem Alter von 50 Jahren – statt wie bisher ab 55 Jahren - den Anspruch auf eine erste Darmspiegelung. Neu ist auch die Informationspflicht der Krankenkassen. Sie müssen ihre Versicherten jetzt über die Möglichkeit zur Teilnahme am Darmkrebs-Screening informieren.

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft hat deshalb einen neuen Flyer erstellt. Dieser gibt einen Überblick über das gesamte gesetzliche Früherkennungsprogramm und kann telefonisch bestellt werden unter Telefon 0431 / 800 10 80. Darüber hinaus steht er auch auf https://www.krebsgesellschaft-sh.de/angebote/informationen/ zum Download bereit.

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